WWF-Aktion "Earth Hour" Nürnberger Mariensäule und Frauenkirche unbeleuchtet.
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Die Frauenkirche und die Mariensäule komplett im Dunkeln während der „Earth Hour“.

Weltweite Aktion

Nürnberg: Berühmte Sehenswürdigkeiten im Dunkeln - „Earth Hour“ setzt Zeichen für Klima- und Umweltschutz

  • vonTanja Kipke
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Nürnberg beteiligte sich an der weltweiten Aktion „Earth Hour“ des WWF. Am Samstag standen mehrere Sehenswürdigkeiten komplett im Dunkeln.

Nürnberg - Am Samstag fand die weltweite Aktion „Earth Hour“ des WWF statt. Nicht nur in Deutschland, sondern in der ganzen Welt wurden für eine Stunde die Lichter ausgeschaltet – an berühmten Bauwerken wie dem Eiffelturm in Paris oder der Oper in Sydney genauso wie in Büros, Häusern und Wohnungen, berichtet WWF in einer Pressemitteilung. Die „Stunde der Erde“ sei somit die größte Klima- und Umweltaktion.

Die diesjährige Aktion erlebte am Samstag eine Rekordteilnahme. An der Klimaschutzaktion nahmen 575 Städte, darunter Nürnberg*, teil. Zusammen mit 448 Unternehmen an 716 Standorten verdunkelten sie zwischen Samstagabend Wahrzeichen, Rathäuser, Kirchen, Firmenzentralen und Büros, so WWF. Hinzu kamen Privatpersonen, die sich an der Aktion von zuhause beteiligten. In sozialen Medien teilten sie Bilder vom symbolischen Lichtausschalten für eine lebendige Erde unter den Hashtags #Lichtaus und #EarthHour.

Nürnberg: Stadt beteiligte sich an der weltweiten Klimaschutzaktion

Auch in Nürnberg beteiligte man sich an der weltweiten „Eath Hour“. Von 20.30 Uhr bis 21.30 Uhr wurden Sehenswürdigkeiten in Nürnberg* wie die Kaiserburg, die Lorenzkirche, das Opernhaus und die Frauenkirche nicht angestrahlt. „Mit der Earth Hour zeigen Millionen Menschen auf der Welt, dass wir uns stärker gegen die Klimakrise und für einen lebendigen Planeten einsetzen müssen“, sagt Marco Vollmar, Geschäftsleiter Kommunikation und Kampagne beim WWF Deutschland. Der WWF fordere zur „Earth Hour“ im Bundestagswahljahr, dass das Tempo beim Ausbau der erneuerbaren Energien massiv beschleunigt werde. Der Anteil sauberer Energie aus Wind und Sonne müsse auf 80 Prozent am Bruttostromverbrauch bis 2030 steigen, damit wir unsere Klimaziele erreichen. (tk) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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