Blick auf das Nürnberger Volksfest. Kettenkarussell im Vordergrund. Riesenrad, Achterbahn und Frauenkirche im Hintergrund.
+
Das Nürnberger Frühlingsvolksfest musste wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden. Alternativkonzept darf stattfinden.

Auf dem Festplatz am Dutzendteich

Freizeitpark „NürnBärLand“ darf stattfinden: Offizieller Start im Juli - „Endlich, endlich, endlich“

  • vonTanja Kipke
    schließen

Nun ist es offiziell: Das „NürnBärLand“ darf stattfinden. Die Veranstalter sind überglücklich. Die Besucher müssen sich allerdings auf einige Änderungen einstellen.

Nürnberg - Die Absage des Nürnberger* Frühlingsfestes Anfang März wegen der Corona*-Krise war ein Schock für die Veranstalter. Schnell entwickelten sie ein Alternativkonzept, das sogenannte „NürnBärLand“. Ein temporärer Freizeitpark. Die Nürnberger Stadtspitze hätte das Konzept für gut empfunden, wie die Veranstalter auf ihrer Seite bekannt gaben. Jetzt fehlte nur noch das „Go“ der bayerischen Staatsregierung. Dank der von Söder beschlossenen Lockerungen am Freitag (4. Juni) dann die erfreuliche Nachricht: Das „NürnBärLand“ darf stattfinden.

Volksfest in Nürnberg: Alternativkonzept „NürnBärLand“ startet ab Juli - Veranstalter überglücklich

Die Planung und Organisation des Alternativkonzeptes hat sich gelohnt. „Endlich, endlich, endlich, die erlösende Nachricht! Wir haben das Go für NürnBärLand!“, freut sich Veranstalter Lorenz Kalb über die Freigabe auf Facebook. Es sei ein Freudentag für alle Schausteller „Wir freuen uns so, endlich wieder unsere Fans und Gäste willkommen zu heißen!“. Von Anfang Juli bis Mitte September kann man den Freizeitpark von Donnerstag bis Sonntag auf dem Volksfestplatz besuchen.

Video: Zwölf Fakten zum Nürnberger Volksfest (Video)

Freizeitpark „NürnBärLand“: Diese Änderungen kommen auf Besucher zu

Der temporäre Freizeitpark wird auf dem Volksfestgelände komplett eingezäunt. Der ganze Festplatz und sogar jedes Geschäft für sich hat ein detailliertes Hygienekonzept. Über die Luca-App muss man sich registrieren und es gibt eine Beschränkung der Besucherzahl, heißt es auf der Seite der Veranstalter. Die Abstände der Fahrgeschäfte werden größer als gewohnt sein und auch die Besucherstraßen werde man wesentlich breiter anlegen. Dieses Jahr nehmen auch nur rund 100 Betriebe statt wie sonst etwa 175 teil.

Auch bei der Optik setzen die Veranstalter auf eine Veränderung: Rasenteppich und Topfpflanzen sollen alle Geschäfte schmücken. Man werde zudem die Aufstellung komplett neu gestalten: „Ein Kulinarikum im Zentrum wird umringt von einem bunten Mix an Familiengeschäften.“ Auf der Seite des Nürnberger Volksfestes heißt es außerdem, dass der „NürnBär“ als Maskottchen regelmäßig auf dem Platz unterwegs sein werde, was viele Kinder freuen dürfte. (tkip) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Übrigens: Die wichtigsten Geschichten aus dem schönen Nürnberg gibt‘s jetzt auch in unserem brandneuen, regelmäßigen Nürnberg-Newsletter.

Auch interessant

Kommentare