Nahaufnahme Polizei Uniform (Rückenaufschrift)
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Ein psychisch auffälliger Mann griff Polizeibeamte an. Vorher verwüstete er seine Wohnung. (Symbolfoto)

Außergewöhnlicher Einsatz

Nackt und blutverschmiert: Polizei überwältigt Mann in seiner verwüsteten Wohnung

In Fürth hielt ein 44-Jähriger die Polizei auf Trab. Nackt und blutverschmiert verwüstete er zuerst seine eigene Wohnung und attackierte dann die Beamten.

Fürth - Ein psychisch auffälliger Mann beschäftigte am frühen Mittwochmorgen (24. März) mehrere Beamte der Polizeiinspektion Fürth. Er hatte zuvor seine Wohnung im Stadtteil Oberfürberg verwüstet, wie es in einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Mittelfranken* heißt.

Gegen 3.15 Uhr erhielt die Polizei die Mitteilung, dass sich in einer Wohnung im Rennweg in Fürth* seit Stunden mehrere Personen aufhalten und lärmen sollen. Außerdem solle mit Gegenständen geworfen werden.

Fürth: Mann öffnet Beamten nackt und blutverschmiert

Bereits im Treppenhaus drang den Beamten Lärm und lautes Geschrei entgegen. Als die Polizisten klingelten, öffnete zunächst niemand. Aus der Wohnung waren Schlaggeräusche zu hören. Schließlich öffnete ein nackter und blutverschmierter Mann, der auf die Beamten hochaggressiv reagierte. Er beleidigte die Einsatzkräfte und versuchte, auf sie zuzustürmen. Anwesende verhinderten dies, wie es im Bericht weiter heißt.

Als der 44-Jährige einen weiteren Angriffsversuch unternahm, wurde er von den Beamten überwältigt und fixiert. Dagegen wehrte er sich nach Kräften und beleidigte die Polizisten ununterbrochen. Doch dabei blieb es nicht: Anschließend stellte man fest, dass die Wohnung völlig verwüstet und etliche Gegenstände beschädigt waren.

Fürth: Angreifer wird vom Krankenhaus in Fachklinik überführt

Da sich der nach wie vor aggressive 44-Jährige zuvor mehrere stark blutende Schnittverletzungen beim Zertrümmern einer Glasscheibe zugezogen hatte, kam er ins Krankenhaus. Auf dem Transport schlug der psychisch auffällige Mann absichtlich mit seinem Kopf gegen eine Eingangstür. Nach einer Behandlung und Blutentnahme brachten ihn die Beamten in eine Fachklinik. Gegen ihn wird nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ermittelt. Außerdem müssen sich die anwesenden Personen wegen infektionsschutzrechtlicher Verstöße verantworten.*Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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