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Plötzliche Panikattacke bei Hauptbahnhof: Frauen eilen Mutter zur Hilfe - Andere Passanten sehen nur zu

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Nürnberg Hauptbahnhof
Beim Nürnberger Hauptbahnhof erlitt eine Frau eine schwere Panikattacke. (Symbolbild) © Daniel Karmann/dpa

An einem Novemberabend erleidet eine Frau mit Kind beim Nürnberger Hauptbahnhof plötzlich eine Panikattacke. Während andere nur zusehen, eilen vier Frauen ihr zu Hilfe. 

Nürnberg – Diesen Abend, am 19. November 2021, wird Rena F. wohl nie vergessen. Sie befand sich Nähe des Nürnberger* Hauptbahnhofes*, als sie plötzlich zusammenbrach – mit dabei ihr neunjähriger Sohn.

Nürnberg: Vier Frauen eilen zur Hilfe

Vier Passantinnen bemerkten das Geschehen und eilten der Frau zur Hilfe. „Ich habe gesagt, da schauen wir jetzt mal hin. Die Situation gefällt mir nicht“, berichtet eine der Heldinnen inFranken.de. Die Helferinnen brachten die um Luft ringende Frau in die stabile Seitenlage. Noch bevor die Frauen sich um beide kümmerten, hatte der Sohn bereits den Notarzt verständigt.

Nürnberg: Panikattacke am Hauptbahnhof - „Hoffentlich erstickt sie uns nicht“

„Hoffentlich erstickt sie uns nicht“ dachte sich Crystal W., die Frau habe teilweise die Augen weggedreht. Der Notarzt kam noch rechtzeitig, die Panikattacke konnte erst anschließend festgestellt werden. Rena selbst sagt: „So schlimm, dass ich zusammenbreche und nicht mehr ansprechbar bin, war es davor noch nie“. Viele hätten nur dagestanden und zugesehen. Umso dankbarer sei sie den Helferinnen.

Nürnberg: Bescheidene Heldinnen - „Das gehört sich einfach“

 „Das gehört sich einfach“ betont Crystal,  gebürtige Fürtherin, „ich möchte ja schließlich auch, dass mir geholfen wird, wenn ich die Person wäre.“ Der wahre Held jedoch sei der kleine Bub gewesen, er habe schnell reagiert und sei trotz allem ruhig geblieben. Eines ist den Freundinnen jedenfalls klar: „Wir würden es immer wieder tun.“

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