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Aus „katastrophalem Zustand“ gerettet: Nürnberger Hündin mit trauriger Vergangenheit sucht ein neues Zuhause

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Von: Luisa Billmayer

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Die französische Bulldogge Uschi aus dem Tierheim Nürnberg sucht ein neues Zuhause.
Die französische Bulldogge Uschi aus dem Tierheim Nürnberg sucht ein neues Zuhause. © Tierheim Nürnberg

Eine junge Bulldogge konnte im richtigen Moment noch Zuflucht finden. Das Nürnberger Tierheim gibt jetzt sein Bestes, um für Uschi ein neues Zuhause zu finden.

Nürnberg - Das Nürnberger Tierheim hat einen ganz besonderen Fall bei sich aufgenommen. Die Rettungseinrichtung für Tiere wünscht sich jetzt aber natürlich, die Bulldogge vermitteln zu können. Mit großen dunklen Augen blickt Uschi in die Kamera. Das Tierheim hat auf Facebook Fotos der Hündin veröffentlicht.

Nürnberger Tierheim sucht für Hündin mit trauriger Vergangenheit eine neue Heimat

„Das ist Uschi“, stellt das Tierheim seinen Schützling vor. Die französische Bulldogge sei drei Jahre alt und „komplett abgemagert in katastrophalem Zustand vom Veterinäramt gerettet“ worden. Ihre Welpen hätten bereits ein neues Zuhause gefunden. Nur für Uschi suche das Tierheim Nürnberg* noch nach einer Heimat.

Von ihren zuvor erlebten Strapazen habe sie sich gut erholt. „Uschi ist eine ganz liebe Hündin, der es mittlerweile gut geht“, schreibt die Einrichtung. Nur eine kleine gesundheitliche Einschränkung, der in Zukunft kritisch sein könnte, habe die Hündin: „Leider hat sie einen Keilwirbel, der aktuell keine Probleme bereitet, könnte aber kommen.“ Keilwirbel sind eine erbliche Fehlbildung, die bei Französischen Bulldoggen aufgrund der Züchtung häufiger auftreten können. Übrigens: Unser Nürnberg-Newsletter informiert Sie regelmäßig über alle wichtigen Geschichten aus der Franken-Metropole. Melden Sie sich hier an.

Nürnberg: Tierheim vermittelt keine Tiere kurz vor Weihnachten

Wer Interesse hat, Uschi zu adoptieren, kann den Bewerbungsbogen des Tierheims ausfüllen und einschicken. Doch vor Weihnachten kann man das Tier wohl nicht mehr zu sich holen. Denn das Tierheim Nürnberg* hat zwischen dem 20. Dezember und dem 2. Januar einen Vermittlungsstopp eingelegt, wie die Einrichtung am 6. Dezember auf Facebook verkündet hat.

„Unsere Tiere sollen keine Weihnachtsgeschenke werden, da die Anschaffung von Tieren erstmal sehr gut überlegt sein sollte und da die Weihnachtszeit eine sehr turbulente Zeit ist, mit viel Besuch und Unternehmungen und das ist definitiv der falsche Zeitpunkt zur Eingewöhnung für ein neues Haustier“, teilte eine Sprecherin des Tierheims auf Nachfrage gegenüber Merkur.de* mit.

In der Kommentarspalte unter dem Post zeigt sich, dass viele den Vermittlungsstopp unterstützen und für eine gute Idee halten. Aber andere haben weniger Einsicht und argumentieren, man könne sich auch vor dem Schenken mit der Frage, ob man für die Aufgabe bereit ist, befassen. Das Tierheim teilte uns mit, dass die Reaktionen, die sie vor Ort mitbekämen, „durchweg positiv und verständnisvoll“ seien. (lb) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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