Nürnberger Tierheim

Nach illegalem Hundetransport: Welpe Ayla stirbt - „Wir sind so traurig und gleichzeitig wütend“

  • vonTanja Kipke
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Das Tierheim Nürnberg trauert um die Hündin Ayla. Nach vier Wochen „aufpäppeln“ ist sie unerwartet gestorben. An welcher Krankheit sie litt, ist noch nicht geklärt.

Nürnberg - Vor knapp vier Wochen erwischte die Polizei Mittelfranken* einen illegalen Tiertransport mit 101 Welpen. Der Transporter war auf dem Weg von Ungarn nach Belgien und konnte in Nürnberg* geschnappt werden. Die Hunde waren in keinem guten Gesundheitszustand und befinden sich seitdem im Nürnberger Tierheim. Dort kämpfen sie gegen Dehydrierung und Durchfall. Die Mitarbeiter tun alles um die kleinen Welpen wieder aufzupäppeln. Letzte Woche erschütterte eine schreckliche Nachricht das Tierheim. Die kleine Schäferhündin Ayla ist zusammengebrochen.

Nach illegalem Hundetransport: Welpe Ayla bricht im Nürnberger Tierheim zusammen

In einem Facebook Post hatte das Nürnberger Tierheim letzte Woche bekannt gegeben, dass Welpe Ayla zusammengebrochen sei. Sie war „fast vier Wochen einigermaßen stabil“ und kämpfe nun in der Tierklinik um ihr Leben. „Die schreckliche Seite unseres Jobs“, klagt das Tierheim auf Facebook*. Sowas passiere immer wieder bei den Welpen aus einem illegalem Tiertransport. Das Tierheim wisse noch nicht, um welche Krankheit es sich handelt. Sie wissen aber, dass sie „jetzt ALLE Daumen und Pfoten gedrückt brauchen“.

Tierheim Nürnberg trauert um Hundewelpe Ayla - „Wir sind so traurig und gleichzeitig wütend“

Vor einigen Tagen haben sie nun ein Update über den ursprünglichen Post geschrieben, indem sie die traurige Nachricht verkündeten. „Ayla hat es nicht geschafft und ist heute Nacht gestorben“. Die Trauer um die kleine Schäferhündin ist groß: „Mach‘s gut kleine Ayla, wir werden dich immer im Herzen tragen.“ Die Tierschützer seien traurig und gleichzeitig wütend, dass der Welpe keine Chance auf ein tolles Leben hatte. Auch viele Nutzer sind wütend und kommentieren den Post. Eine Nutzerin schreibt „Ich kann Euch gut verstehen. Diese ohnmächtige Wut, dass Tiere in unserem Gesetz nur Sachen sind und die Strafen für diese Unmenschen peanuts sind.“ Ein anderer Nutzer wünscht dem Tier: „Gute Reise über die Regenbogenbrücke, kleiner Schatz!“. (tkip) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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Rubriklistenbild: © dpa

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