Eine Einsatzkraft hält eine Kelle mit der Aufschrift „Halt Polizei“ (Symbolbild)
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Fünf Geflüchtete versteckten sich auf dem Auflieger eines Lkw. (Symbolbild)

Durch Klopfgeräusche verraten

Auf der A3: Polizei findet fünf versteckte Flüchtlinge auf Lkw-Ladefläche

Klopfgeräusche aus seinem Fahrzeug machten einen Lkw-Fahrer bei Nürnberg misstrauisch. Die Polizei entdeckte im Innenraum Geflüchtete aus Afghanistan. 

Nürnberg - Klopfgeräusche aus dem Auflieger seines Fahrzeugs kamen einem Lkw-Fahrer komisch vor und er meldete dies am Dienstagvormittag (6. Juli) bei der Einsatzzentrale, wie das Polizeipräsidium Mittelfranken* mitteilte. Den Lkw hatte er an der TR Aurach Nord (A 3, Richtung Frankfurt) abgestellt. Als eine Streife der Verkehrspolizei Erlangen den Auflieger öffnete, stieß man auf fünf mutmaßlich aus Afghanistan Geflüchtete.  


Nürnberg: Lkw-Fahrer schleuste mutmaßlich fünf junge Männer ein 


Die jungen Männer seien im Alter von 15 beziehungsweise. 16 Jahren gewesen. Sie gaben an, aus Afghanistan zu stammen und stehen nun im Verdacht, mit Hilfe des Lkws unerlaubt nach Deutschland eingereist zu sein.  

Die Beamten leiteten mehrere Ermittlungsverfahren ein. Der Fahrer des Lkw steht im Verdacht, die fünf Afghanen in das Bundesgebiet eingeschleust zu haben. Die jungen Männer müssen sich nun wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise verantworten. Mittlerweile wurden sie in entsprechenden Aufnahmeeinrichtungen für Asylbewerber untergebracht. Die weiteren Ermittlungen hat das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei übernommen. *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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