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Auf Querdenker-Demo: Pressevertreter von Teilnehmern massiv bedroht - „Eine besondere Aggression zu spüren“

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Eine Corona-Demo
Bei einer Querdenker-Demo in Nürnberg haben mehrere Teilnehmer Pressevertreter bedroht. (Symbolbild) © Fabian Sommer/dpa/Archiv

Bei einer Querdenker-Demo in Nürnberg sollen Pressevertreter aggressiv angegangen worden, sein. Das berichtet der Fotograf Rüdiger Löster.

Nürnberg – Am Samstag (9. Oktober) fand in Nürnberg* eine Demonstration der sogenannten „Querdenker“ statt. 1.700 Menschen waren auf die Straße gegangen. Laut Polizei* sei die Demo bis auf vereinzelte Zwischenfälle weitgehend störungsfrei verlaufen.

Nürnberg: Querdenker beschimpften Fotografen als „Nazis“

Der Nürnberger Fotograf Rüdiger Löster sieht das anders. Er und weitere Vertreter der Presse seien von Aktivistinnen und Aktivisten aggressiv angegangen und bedroht worden, erzählt er dem BR. Zudem hätten sich die Fotografen immer wieder als „Nazis“ beschimpfen lassen müssen. Das zeigt auch ein Video, das dem Sender vorliegt. 

Nürnberg: Demonstranten drohten mit „Gerichtsprozess Nürnberg 2.0“

Einige Demonstranten drohten mit einem „Gerichtsprozess Nürnberg 2.0“. Ihr Argument: Der Einsatz der Corona-Impfstoffe sei genauso schlimm, wie das „was in Auschwitz mit Zyklon B gemacht wurde“, sagt Löster. Zwischen 1945 und 1949 waren führende Repräsentanten der Nationalsozialisten bei den Nürnberger Prozessen als Hauptkriegsverbrecher verurteilt worden.

Löster berichtet seit Jahren über die rechtsextreme Szene in Bayern. Dabei sei er eigenen Angaben zufolge schon mehrmals bedroht worden. Bei der Demonstration am Samstag „war aber eine besondere Aggressivität zu spüren“. Manche Teilnehmer hätten laute Tröten direkt neben den Ohren der Presseleute eingesetzt. *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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