Radschnellweg in Hessen
+
Neue Radschnellwege im Raum Nürnberg. (Symbolbild)

Im Raum Nürnberg

Bund zahlt knapp zwei Millionen für neuen Radschnellweg nach Stein und Zirndorf

Im Raum Nürnberg soll ein Radschnellweg von der Stadt nach Stein und Zirndorf entstehen. Der Bund fördert das Vorhaben mit 1,85 Millionen Euro.

Nürnberg - Schon bald könnten die Nürnberger* auf einem Schnellweg per Fahrrad nach Stein, Oberasbach und Zirndorf gelangen. Das Bundesverkehrsministerium* fördert das Vorhaben des 14 Kilometer langen Radwegs mit 1,85 Millionen Euro. 2025 könnte der Bau beginnen, wie nordbayern.de berichtet.  


Nürnberg: „Plärrer“ als Verkehrsknotenpunkt 


Für den Radschnellweg soll der „Plärrer“ als zentraler Verkehrsknotenpunkt dienen. Hier soll die Verbindung in Nürnberg* beginnen. Von dort aus geht es für die Radfahrerinnen und Radfahrer Richtung Westen zur Querung des Main-Donau-Kanals bis zum Anschlussknotenpunkt Rothenburger Straße/Schwabacher Straße/Gebersdorfer Straße.  


Anschließend geht es über eine neue Radwegebrücke durch das Rednitztal und dann über die ehemalige Bibertbahn-Trasse bis zum westlichen Bauende in Leichendorf. Dort schließt der Radschnellweg dann an den überregionalen Biberttal-Radweg an. Die Abzweigung in südliche Richtung zur Stadt Stein soll ebenfalls über die ehemalige Bahntrasse führen. In Stein endet die geplante Strecke an der Einmündung zur Hauptstraße, wo sie an das städtische Radwegenetz anschließt. 

(Übrigens: Unser Nürnberg-Newsletter informiert Sie rund um die anstehende Bundestagswahl über alle Entwicklungen und Ergebnisse aus der Franken-Metropole – und natürlich auch über alle anderen wichtigen Geschichten aus Nürnberg.)


Nürnberg: Planungen für Radschnellweg bereits seit 2019 


Die Planungen für den ersten Radschnellweg von und nach Nürnberg laufen bereits seit rund zwei Jahren. 2019 bestätigte Frank Jülich, Leiter des Nürnberger Verkehrsplanungsamts gegenüber nordbayern.de, dass man das Projekt 2021 realisieren wolle.  

Das Verkehrsplanungsamt rechnet damit, dass auf der neuen Verbindung täglich bis zu 2000 Radfahrerinnen und Radfahrer unterwegs sein könnten. Insgesamt kalkuliert das Amt mit Kosten in Höhe von 2,47 Millionen Euro. 1,85 Millionen kommen vom Bund. *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Auch interessant

Kommentare