Ein vollelektrisches Müllauto des Abfallwirtschaftsbetriebs der Stadt Nürnberg (ASN).
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Das neue vollelektrische Abfallsammelfahrzeug fährt ab sofort unterschiedliche Routen.

Vierwöchige Erprobung

Nürnberg testet Elektro-Müllauto - Umweltfreundlich und leise, aber teuer

  • vonTanja Kipke
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In den nächsten vier Wochen testet die Stadt Nürnberg ein vollelektrisches Müllauto. Wichtige Testphase mit entscheidenen Erkenntnissen startet am Montag.

Nürnberg - Ein vollelektrisches Müllauto ist ab heute (22. März) in Nürnberg unterwegs. Wenn in den nächsten Wochen bei der Restmüllabfuhr kaum noch etwas zu hören ist, könnte es also an dem neuen E-Fahrzeug des Abfallwirtschaftsbetrieb der Stadt Nürnberg (ASN) liegen. Das neue Fahrzeug werde vier Wochen auf unterschiedlichen städtischen Restmüllsammeltouren getestet, wie die Stadt Nürnberg* in einer Pressemitteilung bekannt gab.

Für die Leerung der circa 85.500 Restmüllgefäße und rund 45.500 Biomüllgefäße, sowie die Sperrmüllsammlung setzt der ASN täglich mehr als 40 Abfallsammelfahrzeuge ein. Eines davon ist nun das vollelektrische Abfallsammelfahrzeug der Firma Quantron. „Als kommunaler Eigenbetrieb gehen wir mit gutem Beispiel voran und investieren bei unserer Fahrzeugflotte in emissionsoptimierte und möglichst lärmarme Fahrzeuge“, betont Umwelt- und Gesundheitsreferentin Britta Walthelm in dem Bericht der Stadt.

Nürnberg: Vierwöchige Testfahrt - Praxistauglichkeit ist nicht die einzige Prüfung

In den nächsten vier Wochen prüft die ASN das Fahrzeug auf Praxistauglichkeit. Dabei gehe es vor allem um die Reichweite und Ausfallsicherheit. Ein weiterer wichtiger Punkt der Testphase sei es, neue Erkenntnisse bezüglich der laufenden Betriebskosten - vor allem Stromverbrauch - unter realen Bedingungen zu erlangen. Die Werte vergleicht die ASN anschließend mit denen der Fahrzeuge mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren. Die Anschaffung dieses neuartigen E-Fahrzeugs würde in etwa das Doppelte im Verhältnis zu einem herkömmlichen Dieselfahrzeug mit der bestmöglichen Abgasreinigungstechnik kosten, heißt es in der Mitteilung weiter.
 

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Die vollelektrischen Abfallfahrzeuge könnten „einen deutlichen Beitrag zur lokalen Emissionsreduktion beitragen“, so Britta Walthelm. Derzeit verfügen 94 Prozent der eingesetzten mittelschweren und schweren Nutzfahrzeuge mindestens über die Abgasnorm EURO V. Ziel sei es, den Anteil an Fahrzeugen, die mindestens den EURO VI-Standard erfüllen, bis 2025 auf 80 Prozent und bis 2030 auf 100 Prozent auszuweiten. Der Pkw-Fuhrpark würde bereits aktuell zu fast 50 Prozent rein elektrisch betrieben, heißt es in der Mitteilung. Aufgrund der ausschließlichen Nutzung von „Ökostrom“ sei der Einsatz somit kohlendioxidfrei. (tk) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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