Hallerwiese Nürnberg
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Mehr Grünalangen, sowie die Hallerwiese, sollen in Nürnberg entstehe.

Grünanlagen in der Stadt

Mehr Grün für Nürnberg - Neue Parks und Grünprojekte geplant

Die Stadt will mit dem Aktionsplan „Kompaktes Grünes Nürnberg“ mehr Grünanlagen und Freiraum in Nürnberg schaffen. Das steckt konkret dahinter.

Nürnberg - Das Umweltamt und der Servicebetrieb Öffentlicher Raum der Stadt Nürnberg planen für 2021 weitere Begrünungsmaßnahmen für die Stadt. Teil davon sollen der Züricher und der Wetzendorfer Park sowie mehrere Pocket-Parks und weitere Projekte für mehr Grün in der Stadt sein. 

Der Masterplan Freiraum wurde laut einer Mitteilung der Stadt bereits 2014 aufgestellt und seitdem umgesetzt. Er verfolge „das Ziel, die Grün- und Freiraumsituation in der Stadt nachhaltig zu verbessern und Nürnberg* als lebenswerte und attraktive Stadt weiterzuentwickeln“, heißt es. Für die Umsetzung wird jedes Jahr ein konkreter Aktionsplan „Kompaktes Grünes Nürnberg“ entwickelt. 

Nürnberg: Diese Projekte sind im Aktionsplan „Kompaktes Grünes Nürnberg“ enthalten 

Laut Pressemitteilung schreitet im südwestlichen Stadtgebiet die Entwicklung des Züricher Parks als Prototyp des klimagerechten Quartiersparks voran. Dieser wurde mittlerweile als Modellprojekt in das Bundesförderprogramm „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel„ aufgenommen. Die Anwohner:innen konnten hier bereits ihre Ideen für die Gestaltung einbringen.   

Auch die Planungen für den Wetzendorfer Park laufen auf Hochtouren. Der neue Stadtteilpark soll Spiel- und Erholungsflächen liefern sowie als Fläche für Regenwasserrückhaltung und Überflutungsvorsorge nutzbar sein. Er soll außerdem Biodiversität entlang des Wetzendorfer Landgrabens fördern. 

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Nürnberg: Aktionsplan zielt auf Umgestaltung von Stadtplätzen ab 

Zahlreiche weitere Projekte wurden in den Aktionsplan aufgenommen. An der Ambergerstraße soll etwa ein Grünzug entstehen. Der Weg am Village soll zur Förderung der Biodiversität entsiegelt werden und mehrere Pocket-Parks sollen entstehen - etwa an der Tetzelgasse, der Nopitschstraße und am Marientorzwinger. Auch der Schweinauer Buck soll umgestaltet werden. 

Ebenso ziele der Aktionsplan auf die klimaangepasste und grüne Umgestaltung bereits existierender Nürnberger Stadtplätze ab. Dabei will die Stadt sich zunächst vor allem auf den Egidienberg in der Altstadt, den Quartiersplatz St. Leonhard und den Platz an der Gustav-Adolf-Gedächtniskirche sowie den Bauhof in der Lorenzerstraße und den Andrej-Sacharow-Platz konzentrieren.  

Zusätzlich will die Stadt Nürnberg* ein integriertes Freiraumkonzept für den Nürnberger Süden erarbeiten, das bis Ende des Jahres fertiggestellt sein soll. Dabei soll es möglich gemacht werden, auf sicheren und möglichst ruhigen, teils begrünten Wegen von der Altstadt zum Faberwald zu gelangen. 

Nürnberg: „Wachsende Stadt muss sich dem Klimawandel stellen“ 

Britta Waldheim, Referentin für Umwelt und Gesundheit sagt zu dem Aktionsplan:„Behutsam nachzuverdichten und gleichzeitig Grünflächen mitwachsen zu lassen oder das vorhandene Grün aufzuwerten – diese Ziele der Nürnberger Stadtentwicklung gilt es dringlicher denn je umzusetzen“. Denn die wachsende Stadt müsse sich dem Klimawandel stellen, bevor es unerträglich heiß wird. 

Auch Bürgermeister Christian Vogel zeigt sich enthusiastisch. Nur mit einer guten Zusammenarbeit zwischen dem Servicebetrieb Öffentlicher Raum, dessen erster Werksleiter er ist, und dem Umweltamt könne die Stadt „den Herausforderungen der Zukunft gerecht werden, insbesondere in Bezug auf den Klimawandel“.  *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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