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Nürnberg: Geschichte, wirtschaftliche Entwicklung, Sehenswürdigkeiten und der 1. FC Nürnberg

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Nuernberg, in der Altstadt am Hauptmarkt findet der Obstmarkt statt, links der Schoene Brunnen mit neuen Rathaus
Das neue Rathaus in Nürnberg © STL / IMAGO

Nürnberg gehört mit 520.000 Einwohnern zu den 15 größten Städten Deutschlands. Die Großstadt bildet einen Teil der gleichnamigen Metropolregion.

Nürnberg – Die mittelfränkische Stadt dehnt sich auf einer Fläche von 186,38 Quadratkilometern entlang beider Ufer der Pegnitz aus, die Nürnberg über eine Länge von 14 Kilometern durchquert. Sie gliedert sich in sieben Stadtbezirke und weist eine Bevölkerungsdichte von 2.781 Einwohnern pro Quadratkilometer auf. Neben München und Augsburg stellt Nürnberg eine der drei Metropolen im deutschen Bundesland und Freistaat Bayern dar.

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Nürnberg – die Geschichte der Stadt im Überblick

Nürnberg entwickelte sich aufgrund seiner günstigen geografischen Lage bereits zu Beginn des elften Jahrhunderts zur Messe- und Handelsstadt. Hier folgt eine Übersicht zur Geschichte der zweitgrößten Stadt Bayerns.

Nürnberg – die Entwicklung von Wirtschaft & Industrie

Im Spätmittelalter legte die Ausdehnung des Fernhandels den Grundstein für die blühende Wirtschaft der damaligen Reichsstadt Nürnberg.

Nürnberg – Zahlen & Fakten zur Wirtschaft heute

Der moderne Wirtschaftsstandort Nürnberg ist durch Dienstleistungs-, Hightech- und Industrieunternehmen geprägt. Die Stadt liegt im Sektor Informations- und Kommunikationswirtschaft europaweit vorn. Sie spielt als Zentrum für Forschung, Entwicklung und Technik sowie als Messe- und Kongressstandort eine bedeutende Rolle.

Nürnberg – die Sehenswürdigkeiten der Historischen Meile

Die Sehenswürdigkeiten von Nürnberg spiegeln die bewegte Geschichte der Stadt wider. Eines der bedeutendsten Baudenkmäler und zugleich Wahrzeichen ist die Nürnberger Burg, die aus der Zeit um 1000 stammt. Sie gehört zur Historischen Meile Nürnberg, die die mittelalterliche Altstadt seit 2000 in Form eines kulturhistorischen Stadtrundgangs erschließt.

Nürnberg – die Stadt des Friedens und der Menschenrechte

Nürnberg wurde während der Zeit des Nationalsozialismus zur Stadt der Reichsparteitage erklärt. Von diesem Abschnitt in der Geschichte zeugen monumentale Bauwerke wie die Kongresshalle und die Zeppelintribüne auf dem Reichsparteigelände sowie die Südkaserne. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Nürnberg von 1945 bis 1949 zum Schauplatz der Nürnberger Prozesse und profilierte sich als Stadt der Menschenrechte.

1993 wurde in der Nürnberger Innenstadt die Straße der Menschenrechte eröffnet. Verdiente Personen erhalten seit 1995 jedes zweite Jahr den Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreis. Im Anschluss an die Verleihung setzt die Friedenstafel in der Altstadt ein Zeichen für Toleranz, Frieden und die Achtung der Menschenrechte.

Nürnberg – Wissenswertes zur Politik

Mit Marcus König regiert seit dem ersten Mai 2020 ein Oberbürgermeister der CSU die Stadt Nürnberg. Seine Wahl markierte eine Wende in der Politik, nachdem von 1996 bis 2002 ohne Unterbrechung Oberbürgermeister der SPD gewählt worden waren. Marcus König setzte sich im Rahmen der Kommunalwahlen 2020 gegen den SPD-Kandidaten Thorsten Brehm durch. Er löste seinen Vorgänger Ulrich Maly nach einer Amtszeit von 18 Jahren ab.

Nürnberg – die Bedeutung des Fußballs

Zum Ruf Nürnbergs als Sporthochburg trug maßgeblich der Fußball bei. Der 1. Fußball-Club Nürnberg, Verein für Leibesübungen e.V., bekannt als 1. FC Nürnberg, wurde am 4. Mai 1900 gegründet. Er ist Gründungsmitglied der Bundesliga und zählt mit neun Meisterschaftserfolgen und vier Titeln im DFB-Pokal zu den erfolgreichsten Fußballvereinen Deutschlands. Die Vereinsfarben des 1. FC Nürnberg sind Rot und Weiß, die Spielkleidung ist Weinrot und Schwarz.

Mit Stand September 2020 verzeichnete der Fußball-Club 24.406 Mitglieder; aktuell ist er der größte Sportverein der Stadt. In der Saison 2019/20 belegte er in der 2. Bundesliga den 16. Platz. Seine Spielstätte, das Max-Morlock-Stadion, zählt mit 50.000 Plätzen zu den größten Fußballstadien des Landes.

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