Hochkarätige Besetzung

Tatort-Dreharbeiten während der Corona-Pandemie: Mord-Ermittlungen mit Hygienekonzept

  • Thomas Eldersch
    vonThomas Eldersch
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Die achte Auflage des Franken-Tatorts wird gerade in Nürnberg gedreht. Mit dabei ist unter anderem auch ein James-Bond-Bösewicht und ein ehemaliger Surf-Lehrer.

Nürnberg - Seit Dienstag (2. März) wird in Nürnberg* wieder in einem Mordfall ermittelt. Die Aufgabe übernimmt aber nicht die Nürnberger Polizei*, sondern die Ermittler vom Tatort. Die Dreharbeiten zum achten Teil des Franken-Krimis haben begonnen. Diesmal aber unter erschwerten Bedingungen - natürlich wegen Corona*.

Tatort-Dreh in Nürnberg: Schnelltests vor Drehbeginn sind Pflicht

Neben der Stammbesetzung um Dagmar Manzel, Fabian Hinrichs, Eli Wasserscheid, Andreas Leopold Schadt und Matthias Egersdörfer sind diesmal auch illustere Nebendarsteller am Dreh beteiligt. So wird es auch einen Auftritt von Bond-Bösewicht Götz Otto geben. Er spielte in der „Morgen stirbt nie“ an der Seite von Pierce Brosnan. Mit am Start wird auch Ralf Bauer sein, den viele wohl noch aus der Kult-Vorabend-Serie „Gegen den Wind“ kennen dürften.

Aber egal ob Hollywood-Schauspieler oder Kabelträger, alle Beteiligten am Set müssen sich den strengen Corona-Regeln unterwerfen. Das Hygienekonzept sieht beispielsweise vor, dass sich am Morgen eines Drehtags alle einem Schnelltest* unterziehen müssen. So soll das Virus gar nicht erst die Möglichkeit bekommen, sich unter der Crew auszubreiten. Denn in Nürnberg ist die 7-Tage-Inzidenz mit 90,1 (Stand: 3. März, RKI) noch relativ hoch.

Tatort-Dreh in Nürnberg: Ausstrahlungstermin wohl erst 2022

Worum es in dem neuen Fall der Ermittler gehen wird, ist auch schon bekannt. Der IT-Spezialist Lukas Wagner wird in der Nähe eines Sportclubs brutal ermordet. Ein erkennbares Motiv gibt es zunächst nicht, schreibt der BR. Aus Verzweiflung schalten sich auch die Eltern des Ermordeten in die Ermittlungen ein. Gleichzeitig erinnert der Mord die beiden Kommissare Voss und Ringelhahn an ein ungelöstes Verbrechen, dass bereits sechs Monate zurückliegt. So haben es die Ermittler nicht nur mit zwei rätselhaften Fällen zu tun, sondern haben auch noch Wagners Eltern am Hals.

Auf knapp einen Monat sind die Dreharbeiten in der Frankenmetropole angelegt. Dann geht es in den Schnitt nach München. Der fertige Tatort wird dann im Frühjahr 2022 im Ersten zur gewohnten Sendezeit (Sonntag, 20.15 Uhr) zu sehen sein. Ein genaues Austrahlungsdatum gibt es bislang noch nicht. (tel) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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Rubriklistenbild: © Daniel Karmann/dpa

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