Schild Kernzone Hainberg Naturschutzgebiet „Betreten verboten“
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Besondere Nutzungsregeln gelten ab April im Naturschutzgebiet Hainberg.

Kernzone Hainberg

Nürnberg: Vogelbrut seltener Tiere beginnt - Besondere Regeln gelten im Naturschutzgebiet

  • vonTanja Kipke
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Im Naturschutzgebiet Hainberg gelten ab April neue Nutzungsregeln für Besucher. Die beginnende Vogelbrut fordert ein gewisses Maß an Vorsicht.

Nürnberg - Die Vogelbrut beginnt im Naturschutzgebiet Hainberg. Viele seltene Tiere haben auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz im Westen Nürnbergs eine neue Heimat gefunden. Ab April gelten zum Schutz der seltenen Tiere und Pflanzen neue Regelungen für Besucher:innen des Gebiets. Dies teilte die Stadt Nürnberg* in einer Pressemitteilung mit.

Das 213 Hektar große Naturschutzgebiet Hainberg am südwestlichen Stadtrand von Nürnberg* liegt zum größten Teil im Stadtgebiet von Stein und Oberasbach. Knapp 15 Hektar der naturschutzrechtlich wertvollsten Bereiche liegen in der Nürnberger Gemarkung Großreuth bei Schweinau, heißt es weiter. Im Dreißigjährigen Krieg war der Hainberg Teil des Wallensteinschen Lagers.

Nürnberg: Neue Regeln im Naturschutzgebiet Hainberg - Zum Schutz der Vogelbabys

In der engeren Kernzone, der sogenannte Zone A, darf das Gelände das gesamte Jahr nur auf den Wegen betreten werden. In der weiteren Kernzone, der sogenannten Zone B, gilt das Wegegebot nur in der Brutzeit vom 1. April bis 30. Juni. Außerdem seien im gesamten Naturschutzgebiet Hunde an die Leine zu nehmen. Grillen, das Liegenlassen von Müll, sowie das Abspielen von lauter Musik sei ebenso zum Schutz der Tiere überall verboten, wie es in der Mitteilung der Stadt heißt.

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„Das Naturschutzgebiet Hainberg ist ein einmaliges Gelände mit ausgedehnten Sandmagerrasen verschiedener Sukzessionsstadien. Dazu gesellen sich Wälder mit parkähnlichen Strukturen und Fließgewässer“, sagt Vera Boser, Leiterin der unteren Naturschutzbehörde in Nürnberg. Sie danke allen rücksichtsvollen Besucher:innen des Hainbergs: „Mit Rücksichtnahme und Verständnis für die vielen bedrohten Tiere und Pflanzen können wir gemeinsam diesen vielfältigen Naturbereich noch lange erhalten.“ (tk) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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