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Nach Tod von Löwe Subali - PETA-Aktivisten erheben schwere Vorwürfe gegen Nürnberger Zoo

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Löwenmännchen Subali
Der Löwe Subali wurde im Nürnberger Tiergarten eingeschläfert. Jetzt meldet sich PETA zu Wort. © Jörg Beckmann/Tiergarten Nürnberg/dpa/Archivbild

Das Löwen-Männchen Subali wurde mit 15 Jahren eingeschläfert. Jetzt sieht sich der Nürnberger Zoo mit schweren Vorwürfen von PETA konfrontiert.

Nürnberg – Schwere Vorwürfe gehen von der Tierschutz-Organisation PETA gegen den Nürnberger* Tiergarten aus. Nachdem das asiatische Löwen-Männchen „Subali“ mit 15 Jahren eingeschläfert wurde, melden sich die Aktivisten zu Wort, wie die Bild berichtet. 10 Monate zuvor wurde über die Unfruchtbarkeit des Löwen diskutiert. PETA sieht einen Zusammenhang. 

Peter Höffken, Fachreferent der Organisation, sagte zur Bild: „Im Gegensatz zu anderen Zoos geht der Nürnberger Tiergarten* mit Tötungen sehr locker um. Es kam schon häufiger vor, dass Tiere aus Platzmangel oder weil sie keinen Nutzen mehr brachten, beseitigt wurden.“ 

Nach Einschläferung von Löwe Subali in Nürnberg: PETA-Referent wirft Zoo Tötungen vor 

Er ist der Meinung, dass „seltene Tiere wie das Przewalski-Pferd oder vom Aussterben bedrohte Hirsche“ schon getötet worden seien. Unsaubere Methoden unterstellt PETA nun auch bei dem Fall von „Subali“. 

Seiner Meinung nach habe der Tiergarten in Eigenregie und auffällig schnell gehandelt. Das Nürnberger Veterinäramt soll von dem Vorhaben nichts gewusst haben. „Wir haben vom Vorfall aus den Medien erfahren“, zitiert die Bild das Amt. *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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