Auf der A6 bei Nürnberg ereignete sich ein tödlicher Verkehrsunfall.
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Auf der A6 bei Nürnberg ereignete sich ein tödlicher Verkehrsunfall.

Er wollte das Warndreieck aufstellen

Unfall-Drama bei Nürnberg: Mann auf Standstreifen tot gefahren - Frau muss alles mit ansehen

  • Lucas Sauter-Orengo
    vonLucas Sauter-Orengo
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Am Autobahnkreuz Nürnberg Süd kam es zu einem tödlichen Unfall. Ein Mann, der sein Auto wegen einer Panne angehalten hatte, wurde von einem nachkommenden Wagen frontal erfasst.

Nürnberg - Am Sonntagmittag, 14. März, kam es am Autobahnkreuz Nürnberg-Süd gegen 11.30 Uhr zu einem tödlichen Verkehrsunfall. Auf der A6 zwischen dem Autobahnkreuz Nürnberg-Süd und der Ausfahrt Roth in Fahrtrichtung Heilbronn hatte ein 54-jähriger Mann eine Autopanne. Seine Beifahrerin und er hielten deshalb am Standstreifen an und stiegen aus, um das Warndreieck zu platzieren. Kurz danach fuhr, wie News5 berichtet, ein nachkommendes Auto auf den stehenden Wagen auf und erwischte den Mann frontal.

Nürnberg: Horror-Unfall auf A6 - Mann auf Standstreifen frontal erfasst

„Wir gehen derzeit von einer medizinischen Ursache bei dem Fahrer aus“, so Gerhard Grad von der Verkehrspolizeiinspektion Feucht. Das nachkommende Auto war Zeugen bereits aufgefallen, nachdem es über einen längeren Zeitraum bereits schlangenförmig unterwegs war. Schließlich erfasste das Auto den 54-Jährigen, welcher hinter dem Kofferraum stand, frontal, sodass er zwischen den beiden Autos eingeklemmt wurde. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät und er verstarb noch an den Unfallstelle. „Es ist umso tragischer, dass der später Getötete eigentlich alles richtig gemacht hat und seine Beifahrerin, die Ehefrau, alles mit ansehen musste“, so Grad. Die Frau steht unter Schock und wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Ebenso der Fahrer des Fords. Er erlitt mittelschwere Verletzungen. 

Tödlicher Unfall bei Nürnberg: Auto kracht in 54-jährigen - Frau muss alles mit ansehen

Zur Klärung der Unfallursache wurde ein Gutachter hinzugezogen. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden in Höhe von geschätzten 50.000 Euro. Die Autobahn ist in Fahrtrichtung Heilbronn derzeit zur Unfallaufnahme komplett gesperrt. Ein Notfallseelsorger ist vor Ort und kümmert sich unter anderen um die Ersthelfer.

Aus der Reifenpanne eines Transporters auf der A9 entwickelte sich ein doppelter Auffahrunfall. Das traurige Resultat: Drei Verletzte und ein beachtlicher Sachschaden.

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