Gleise sind vor einem Hauptbahnhof zu sehen
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Die Bundespolizei Nürnberg warnt Kinder und Jugendliche davor, nicht auf Gleise und abgestellte Waggons zu klettern.

Zum Beginn der Sommerferien

Immer mehr Unfälle wegen Selfies: Polizei warnt Kinder vor Todesfalle Gleis

  • Leyla Yildiz
    VonLeyla Yildiz
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In Gleisbereichen und auf abgestellten Waggons passieren öfters schwere Unfälle. Zum Beginn der Sommerferien warnt nun die Bundespolizei vor den Bahnanlagen.

Nürnberg - Auf Gleisen und abgestellten Waggons kommt es immer wieder zu schweren Unfällen. Darum warnt nun die Bundespolizei Kinder und Jugendliche zum Beginn der Sommerferien vor den Bahnanlagen. „Wo Züge fahren, ist kein Platz für Abenteuer“, erklärte die Nürnberger* Bundespolizei am Mittwoch (28. Juli).

Nürnberger Bundespolizei warnt: Gleise nicht als Abkürzung nehmen

„Auch wenn Fotos im Gleis oder die Abkürzung über die Schienen verlockend und berechenbar erscheinen, hier droht ernste Gefahr“, schrieb der Präventionsbeauftragte Maik Kaiser in der Mitteilung. Der Bremsweg eines Zuges bei voller Fahrt könne bis zu einen Kilometer lang sein, warnen die Beamten. Bei Selfies im Gleisbett sei es schon zu tödlichen Unfällen gekommen.

Nürnberger Bundespolizei warnt vor Gleisen und Waggons: Mädchen hatte sich Anfang Juni schwer verletzt

Der letzte Fall passierte Anfang Juni, als ein zwölfjähriges Mädchen in Nürnberg auf einen abgestellten Waggon geklettert war. Sie erlitt schwere lebensgefährliche Verbrennungen. Auf der Oberleitung herrscht eine Spannung von circa 15.000 Volt - das kann alleine einen Funken auslösen, ohne die Leitung zu berühren. (ly/dpa) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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