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Volksbad wird saniert: Besucher dürfen vorher stöbern und Inventar kaufen

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Bürgermeister Christian Vogel stellt das neue Volksbad-Logo vor.
So soll das neue Volksbad-Logo aussehen, sobald das Hallenbad 2024 wieder öffnet. Jetzt können Interessierte noch einige Sachen des Bades erwerben. © Christian Pröbiuß/Stadt Nürnberg

Dem Volksbad in Nürnberg geht es an die Substanz – es wird komplett saniert. Bevor es soweit ist, können Besucher per Führung alte Schätze entdecken. 

Nürnberg - Das Volksbad in Nürnberg* wird saniert. Doch bevor es soweit ist, wird alles, was nicht niet- und nagelfest ist, verhökert. Das sagte Christian Pröbius von der Stadt dem Bayerischen Rundfunk. Das gibt Besuchern und Interessierten vom 14. bis 17. Oktober die Möglichkeit, an letzten Führungen teilzunehmen. Das Ganze dauert zwei Stunden und kostet für Erwachsene fünf Euro.  

Wem das nicht genug ist, der kann weiter auf Entdeckungstour durch das Volksbad gehen und in alten „Schätzen“ stöbern. Es gibt eine Menge zu sehen, darunter alte Schilder, Fliesen, Kleiderhaken oder Türen, die, wenn gewünscht, auch käuflich erworben werden können. Die Führungen können ab jetzt auf der Internetseite nuernbergbad.nuernberg.de gebucht werden. An vier Abenden erhellt zusätzliche eine Lichtshow das Volksbad. 

Nürnberg: Der Erlös wird gespendet 

Alle Erlöse, die an den „Bis bald, Volksbad!“-Tagen zusammengetragen werden, kommen einem sozialen Zweck im Bereich des Schwimmens und Schwimmen-Lernens zugute, teilt die Stadt Nürnberg mit. Am Sonntag, den 17. Oktober, ist Schluss, dann wird das Bad für die Öffentlichkeit abgesperrt. Fortan finden die Bauarbeiten statt. Von Seiten der Verantwortlichen heißt es weiter, dass es nun an der Zeit sei, sich vom alten Volksbad in der bisherigen Form zu verabschieden. Solange, bis es Ende 2024 wieder in altem Charme und mit zeitgemäßer Technik zum Baden einlädt. 

Nürnberg: Drei Schwimmhallen und Sauna sollen entstehen 

Der Plan für die neue Version: In dem rundum sanierten Volksbad soll es künftig drei Schwimmhallen geben, inklusive Sauna und Wellnessbereich. Kostenpunkt: 56 Millionen Euro. Rund 30 Millionen Euro muss dabei die Stadt Nürnberg bezahlen. Geplanscht und geschwommen wurde übrigens seit fast 30 Jahre nicht mehr in dem Hallenbad. *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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