Flashmob von Evenord-Bank von 2014 auf dem Nürnberger Kornmarkt
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Der Flashmob, der 2014 auf dem Kornmarkt stattfand, begeistert im Corona-Lockdown noch immer Millionen Menschen.

Über 30 Millionen Aufrufe

Nürnberger Flashmob feiert Comeback im Corona-Lockdown - und soll Zuversicht am Ostersonntag spenden

  • vonTanja Kipke
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Ein Nürnberger Flashmob begeistert immer noch Millionen Menschen. Über sechs Jahre nach dem Event will man den Flashmob mit einer Aktion nochmal aufleben lassen.

Nürnberg - Heutzutage ist es kaum vorstellbar, dicht aneinander gedrängt zusammen zu singen. Vor über sechs Jahren hat die Evenord-Bank vor der Nürnberger Lorenzkirche einen Flashmob ins Leben gerufen, der zum „Ausdruck der Wertschätzung“ gegenüber der Region wurde. Mitglieder der Staatsphilharmonie Nürnberg und des Hans-Sachs-Chores musizierten gemeinsam mit Passanten die „Ode an die Freude“ aus der 9. Symphonie von Ludwig van Beethoven. 

Im Corona*-Lockdown feierte das Video eine Art Comeback. Im Flashmob von 2014 leitete die damals 11-jährige Flötistin Helen Schneider das gemeinschaftliche Musizieren in Nürnberg* ein. Immer mehr Musiker stoßen im Laufe des Videos hinzu, bis am Ende fast ein ganzes Orchester auf dem Kornplatz in Nürnberg versammelt ist. Gerne erinnert sich Helen an das emotionale Erlebnis zurück. „Wie viel Kraft Menschen aus aller Welt daraus schöpfen, berührt mich sehr“, wird sie in der Mitteilung zitiert.

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Nürnberg: Flashmob Video feiert digitales Comeback in Lockdown Zeiten

Nürnberg: Gemeinsame Aktion für Ostersonntag geplant

Aufgrund des positiven Feedbacks startet die Evenord-Bank eine Aktion für den Ostersonntag. Sie ruft Menschen aus Nürnberg und dem Umland auf, den Flashmob am Sonntag um 18 Uhr gemeinsam abzuspielen. „Die Aktion soll ein Signal der Hoffnung an alle Menschen auf der Welt senden und Freude verbreiten“, heißt es in einer Mitteilung der Evenord-Bank. Außerdem wolle man Freude und Zuversicht verbreiten und den Menschen Anerkennung zollen, die in der Krise für das Wohl der Gesellschaft eintreten. 

Über 30 Millionen Aufrufe hat das Video auf der Plattform YouTube. Menschen aus aller Welt sind begeistert und kommentieren das bewegende Video. Ein Fan schreibt: „Ich bin aus Amerika und das treibt mir Tränen in die Augen“. Eine Nutzerin aus Deutschland schreibt: „Wäre eine schöne Aktion für das Ende des Lockdowns. In jeder größeren Stadt und vielleicht bleibt auch was in den Herzen. Alle Menschen werden Brüder!“. (tk) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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