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Rock im Park 2022: Musikfestival feiert Comeback – das Fazit zur großen Rock-Show

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Von: Felix Herz

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Rock im Park 2022 feierte ein gelungenes Comeback der Rockshow in Nürnberg.
Rock im Park 2022 feierte ein gelungenes Comeback der Rockshow in Nürnberg. © Daniel Karmann/dpa

Nach drei Tagen voll großer Rockshows, wechselhaftem Wetter und rund 70.000 Fans ist Rock im Park 2022 wieder vorbei. Das Comeback – gelungen.

Nürnberg – Nach zwei Jahren Zwangspause wegen der Corona-Pandemie feierte Rock im Park als eines der ersten großen Sommerfestivals sein Comeback. Und es war so ziemlich alles dabei, was ein Festival ausmacht – von begeisternden Auftritten großer Rockbands über wechselhaftes Wetter samt heftigem Regen bis zu zahlreichen Einsätzen der Rettungskräfte.

Rock im Park 2022: Headliner, Orga-Aufreger und positives Feedback

Die großen Namen, die in diesem Jahr bei Rock im Park auftraten, brachten viel Live-Erfahrung mit – und zeigten das auch auf der Bühne. Angefangen am Freitag, 3. Juni mit Billy Talent, Boys Noize und Volbeat, über Green Day und Scooter bis hin zu Muse und Casper am Sonntag, 5. Juni: Die Rocker begeisterten mit sehens- und vor allem hörenswerten Auftritten, bei denen deutlich sichtbar wurde, wie sehr sie die großen Bühnen und zehntausende jubelnde Fans vermisst hatten.

In den sozialen Netzwerken wurde aber auch immer mal wieder Kritik laut, vor allem an der Organisation des Festivals. So sorgte das bargeldlose Bezahlsystem, das in diesem Jahr zum ersten Mal eingeführt wurde, vorab für großen Frust im Netz – letztlich klappte das aber deutlich besser als viele Menschen befürchtet hatten. Vor allem aber die langen Schlangen beim Einlass wurden immer wieder von Nutzerinnen und Nutzern im Netz moniert. Andere dagegen feiern das Festival-Comeback und freuen sich schon jetzt auf das nächste Jahr.

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„Es hat sich scheinbar alles ein bisschen aufgestaut“ - Was Besucher über Rock im Park 2022 sagen

Rock im Park: Regenschauer trübt die Laune nicht – Einsatzkräfte ziehen positives Fazit

Im Laufe des dreitägigen Festivals gingen am Samstagabend heftige Regenschauer über die Festivalbesucher nieder, am Sonntag musste sogar eine Unwetterwarnung herausgegeben werden. Es wurde auch stellenweise ziemlich nass, die Rockfans ließen sich davon aber nicht die Stimmung vermiesen. Der Tenor: Sowas gehört zu einem Festival nun mal dazu.

Auch die Einsatzkräfte ziehen nach den drei Tagen Festival ein positives Fazit. Der Sanitätswachdienst verzeichnete deutlich weniger Notfälle als beim letzten „Rock im Park“ 2019. Fast 2.950 Mal mussten die Einsatzkräfte in diesem Jahr Hilfe leisten und damit rund 500 Mal weniger als 2019, teilte das Bayerische Rote Kreuz mit. In einem Fall konnten die Einsatzkräfte sogar einem jungen Mann das Leben retten. (fhz)

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