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„Zutiefst menschenverachtendes Verhalten“: Nürnberger OB attackiert Putin - und will Ukraine Hilfe anbieten

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Von: Katarina Amtmann

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Nürnbergs Oberbürgermeister
Marcus König hat sich zum Russland-Ukraine-Krieg geäußert (Archivbild). © Daniel Karmann/dpa/dpa-Bildfunk

Marcus König, Oberbürgermeister von Nürnberg, verurteilt Putin und den russischen Angriff auf die Ukraine scharf. Der CSU-Politiker fand deutliche Worte.

Nürnberg - Der Einmarsch Russlands in die Ukraine sorgt bei Politikern weltweit für Entsetzen. Auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat sich geäußert Bei der Ankunft in Wien - Söder trifft heute Kanzler Nehammer - forderte der CSU-Chef eine Stärkung der NATO im Osten sowie der Bundeswehr. „Wir müssen uns auch überlegen die europäische Verteidigung insgesamt zu erhöhen. Man müsse auch mit den USA sprechen, dass an der NATO-Grenze genügend Truppen stationiert seien, „um die Sicherheit zu gewährleisten.“

Ukraine-Krise: „Ich verabscheue dieses zutiefst menschenverachtende Verhalten des russischen Staatschefs“

Schockiert zeigt sich auch Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König (CSU). Er verurteilt den Einmarsch der russischen Armee: „Ich verabscheue dieses zutiefst menschenverachtende Verhalten des russischen Staatschefs“, zitiert die offizielle Seite der Stadt Nürnberg den Politiker auf Twitter. „Mit seinem völkerrechtswidrigen Einmarsch in die souveräne Ukraine hat Russlands Präsident Putin heute vollends die demokratische Wertegemeinschaft der Staaten verlassen. Er isoliert sich, sein Volk und sein Land in der Weltgemeinschaft. Er fügt anderen, freiheitsliebenden Menschen durch seinen Krieg gegen einen unabhängigen Staat unendlich viel Leid zu“, wird König in einer offiziellen Mitteilung weiter zitiert.

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Nürnberger OB attackiert Putin - und sichert ukrainischer Partnerstadt Hilfe zu

Seit 1990 verbindet Nürnberg eine Partnerschaft mit der Stadt Charkiw, der zweitgrößten Stadt in der Ukraine. „Unsere Gedanken sind bei unserer Partnerstadt und den übrigen Menschen in der Ukraine, die nun in Angst und Schrecken leben müssen. Wir überlegen, wie wir ihnen nun helfen können“, so König. Er will seinen Amtskollege in Charkiw, Ihor Terechov, fragen, ob Unterstützung benötigt wird, beispielsweise für bestimmte Projekte. Er bringt auch einen möglichen Spendenaufruf in Nürnberg ins Gespräch. (kam)

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