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SEK-Einsatz in Nürnberg: Mann verschanzt sich in Wohnung – er galt als vermisst

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Von: Thomas Eldersch

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Beamte des SEK waren in Nürnberg im Einsatz. Ein Mann hatte sich in seiner Wohnung verschanzt.
Beamte des SEK waren in Nürnberg im Einsatz. Ein Mann hatte sich in seiner Wohnung verschanzt. © NEWS5 / Oßwald

Große Aufregung am Freitagmittag in der Seeleinbühlstraße in Nürnberg. Ein Mann verschanzte sich in seiner Wohnung. Das SEK musste anrücken.

Nürnberg – Gegen 12 Uhr Mittags kam es in Nürnberg zu einem größeren Einsatz der Polizei. Auch Einheiten des Sondereinsatzkommandos (SEK) waren vor Ort. Vorausgegangen war eine Bedrohung einer Polizeistreife. Daraufhin verschanzte sich der Mann in seiner Wohnung. Die Umgebung um das Haus wurde abgesperrt.

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SEK-Einsatz in Nürnberg: Vermisster reagiert aggressiv auf Polizeistreife

Weil er als vermisst galt, machte sich eine Streife der Polizei Nürnberg auf den Weg zu der Wohnung eines 32-Jährigen in der Seeleinbühlstraße im Nordwesten Nürnbergs. Gegen 11.45 Uhr trafen die Beamten vor Ort ein. „Man wollte nach ihm sehen“, erklärte eine Polizeisprecherin nach dem Einsatz. Der gesuchte Mann war auch vor Ort, reagierte aber aggressiv auf die Polizisten. Unter anderem bedrohte er sie. Die Streife zog sich daraufhin zurück und forderte Verstärkung an.

Diese kam in Form des SEKs sowie einer Verhandlungstruppe kurze Zeit später am Einsatzort an. Zum Schutz der Anwohner wurde die Umgebung um das Wohnhaus des Mannes abgesperrt. Später bestätigte die Sprecherin aber, dass zu keiner Zeit eine Gefahr für die Anwohner bestand. Die Beamten der Verhandlungstruppe begannen mit dem Mann zu sprechen und konnten ihn nach einiger Zeit dazu bewegen, seine Wohnung zu verlassen. Das SEK nahm den 32-Jährigen umgehend fest. Ob er bewaffnet war, stand zunächst nicht fest. Gegen 14 Uhr war der Einsatz auch schon beendet.

SEK-Einsatz in Nürnberg: Vermisster leidet womöglich unter psychischen Problemen

Inzwischen befindet sich der Mann in Polizeigewahrsam. Warum er als vermisst galt, ist nicht bekannt. Auch warum er so aggressiv auf die Beamten reagiert hat, konnte zunächst nicht festgestellt werden. Die Polizei geht von möglichen psychischen Problemen bei dem 32-Jährigen aus. (tel)

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