Sechs Welpen warten im Tierheim Nürnberg auf ein neues Zuhause.
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Sechs Welpen warten im Tierheim Nürnberg auf ein neues Zuhause.

Interessenbogen ausfüllen

„Verbot für solche Vermehrungen“: Zwei Mischlings-Welpen warten noch immer auf neues Zuhause

  • Tanja Kipke
    VonTanja Kipke
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„Kein Hund für Jedermann“: Das Tierheim Nürnberg sucht für zwei Akita Inu-Border Collie Mischlinge neue Familien. Die Welpen sind jedoch nicht ganz einfach.

Update vom 2. August, 13.03 Uhr: Zwei der besonderen Akita-Inu/Borde-Collie-Welpen suchen immer noch nach einem neuen Zuhause. Der Hund sei nicht für Jedermann geeignet, da die Mischung durchaus Tücken aufweist (siehe Erstmeldung). Das Tierheim Nürnberg hatte sich damals bereits darüber beklagt, dass man nicht verstehen könne, was alles miteinander gepaart werde. Das sehen die Facebook-Nutzer offenbar ähnlich. Einer fordert ein „Verbot für solche Vermehrungen, das hätte ins Tierschutzgesetz gemusst“. „Es ist nur noch furchtbar“, kommentiert ein weiterer den Post des Tierheims.

Erstmeldung vom 21. Juni: Nürnberg – Sechs kleine, süße Welpen warten im Tierheim Nürnberg auf eine neue Familie. Die Hunde seien laut den Tierschützern jedoch nicht für jeden geeignet. Bei den Vierbeinern handelt es sich um eine Akita Inu-Border Collie Mischung, eine ungewöhnliche Kreuzung, welche die Tierschützer empört. „Was mittlerweile alles verpaart wird und wie man auf solche Ideen kommt, ist uns oftmals wirklich ein Rätsel“, schreibt das Tierheim dazu auf Facebook.

Rasse:Akita Inu-Border Collie Mischlinge
Alter:Vier Monate
Anzahl:Sechs Welpen
Gewicht:Zwischen 7 und 9 Kilo

Welpen warten im Tierheim auf neue Familie: „Mischung hat durchaus seine Tücken“

Die Mischung habe nämlich durchaus seine Tücken und sei daher nicht für jeden geeignet. „Die starken Charaktere zeigen die hübschen Welpen jetzt schon mit ihren vier Monaten.“ Etwas Hundeerfahrung sei daher definitiv von Vorteil. Was für Interessenten auch noch wichtig ist zu wissen: „Die Welpen sind noch nicht stubenrein und müssen auch ansonsten noch das komplette Hunde-ABC lernen.“

„Wir und die ‚Zwerge‘ freuen uns auf eure Bewerbungen!“, so die Tierschützer.

Wer Interesse an den kleinen „Zwergen“ hat, den bittet das Tierheim um das Ausfüllen des Interessenbogens. Sobald er ausgefüllt ist, kann man ihn einfach per E-Mail an das Nürnberger Tierheim schicken: info@tierheim-nuernberg.de. Die Pfleger melden sich bei „potenziellen Frauchen und Herrchen“ dann telefonisch. „Bitte gebt eine Nummer an, auf der ihr zwischen 8 und 17 Uhr erreichbar seid.“ Bewerbungen können nur mit dem Bogen, nicht telefonisch berücksichtigt werden!

Tierheim weist auf wichtigen Aspekt hin: „Welpen benötigen viel Zeit und Geduld“

Mit dem Hinweis „Wichtig!“ weisen die Tierschützer darauf hin, dass man sich unbedingt vorher mit der ganzen Familie besprechen soll, ob auch wirklich alle einverstanden sind, einen Welpen aufzunehmen. Denn: Es müsse einem bewusst sein, dass Welpen viel Zeit und Geduld benötigen.

Bei Welpen gehen bekanntlich sehr viele Bewerbungen einen, daher bittet das Tierheim schon jetzt um Verständnis, dass sie nicht alle Bewerbungen berücksichtigen und beantworten können. „Wir und die ‚Zwerge‘ freuen uns auf eure Bewerbungen!“

Nicht nur die sechs Welpen wünschen sich ein neues Zuhause

Im Tierheim Nürnberg warten auch zahlreiche andere Hunde auf ein neues Zuhause. Zum Beispiel der sechsjährige Rottweiler Banjo, der sich laut Tierschützern sogar „bald aufgibt“. Ebenso brauchen der behinderte Hund Goofy und der Dobermann Tyson dringend ein neues Zuhause. (tkip)

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Kommentare

Peter L.Antwort
(1)(0)

Bei beiden genannten Rassen kann eine fehlende oder mangelnde körperliche und geistige Auslastung sehr schnell in Aggression umschlagen. Eine Kreuzung aus Jagd-/Wachhund und Hütehund ist definitiv nicht für Anfänger geeignet, und als Familienhund hätte ich bei der Mischung sowieso Bedenken.

Max Weber
(2)(0)

"Die Mischung habe nämlich durchaus seine Tücken und sei daher nicht für jeden geeignet. " steht im Text.
Und: „Verbot für solche Vermehrungen, das hätte ins Tierschutzgesetz gemusst“. „Es ist nur noch furchtbar“, kommentiert ein weiterer den Post des Tierheims.

Aber welche Tücken das jetzt sind, das lassen wir mal lieber im Dunkeln....