Ukraine-Konflikt: Charkiw unter Beschuss - Bayerische Partnerstadt schnürt großes Hilfspaket

Im Ukraine-Konflikt steht auch Charkiw unter Beschuss. Die zweitgrößte Stadt des Landes ist Partnerstadt von Nürnberg. Dort wird Hilfe vorbereitet.
Nürnberg - Der Ukraine-Konflikt geht auch am Dienstag weiter. Weltweit sprechen sich Menschen gegen den Krieg Russlands in der Ukraine aus, auch in Bayern gab es zahlreiche Demos. In Nürnberg ist die Betroffenheit ebenfalls groß. Seit 1990 verbindet Nürnberg eine Partnerschaft mit der Stadt Charkiw, der zweitgrößten Stadt in der Ukraine. „Unsere Gedanken sind bei unserer Partnerstadt und den übrigen Menschen in der Ukraine, die nun in Angst und Schrecken leben müssen. Wir überlegen, wie wir ihnen nun helfen können“, erklärte Bürgermeister Marcus König bereits vor Tagen. In Charkiw hat es am Dienstag schwere Angriffe der russischen Truppen gegeben.
Ukraine-Konflikt: Stadt Nürnberg beschließt Hilfspaket
Die Stadt Nürnberg hat nun ein Hilfspaket für Flüchtlinge aus der Ukraine beschlossen und darüber am Montag auf Twitter informiert.
- Wir richten im Heilig-Geist-Haus eine zentrale Anlaufstelle ein
- Wir schalten eine Hotline mit allen Informationen für Flüchtlinge
- Wir haben Unterkünfte und Hotels vorbereitet
Russland-Ukraine-Konflikt: Stadt Nürnberg will Ukraine und Partnerstadt Charkiw helfen
Es werden Infoblätter in ukrainischer und russischer Sprache über die Angebote vorbereitet. Ankommende Personen mit ukrainischem Pass können Busse und Bahnen der VAG kostenlos nutzen. Die Stadt teilt außerdem mit, wie jeder helfen kann.
- Ehrenamtliche Hilfsangebote können unter engagiert@stadt.nuernberg.de gemeldet werden
- Kleidung und Spielzeug nimmt das BRK in der Sulzbacher Str. 42 an
- Spenden kann man an den Partnerschaftsverein Charkiw-Nürnberg e.V.
Flüchtlingsstrom aus der Ukraine: So bereitet sich Bayern vor
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Ukraine-Konflikt: Nürnberg unterstützt Partnerstadt Charkiw und schnürt Hilfspaket
Alles Wichtige hat die Stadt Nürnberg auf einer Website zusammengefasst. Dort gibt es alle Informationen zu Impfmöglichkeiten für Flüchtlinge, Sach- und Geldspenden und ehrenamtliche Hilfsangebote.
Spendenaufruf zur Unterstützung der ukrainischen Partnerstadt Charkiw
IBAN: DE12 7605 0101 0001 3500 58
Verwendungszweck: Hilfsprojekte in Charkiw
Die Service-Hotline für Flüchtlinge ist unter der Nummer 09 11 / 2 31-33 36 6 von Montag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geschaltet. „Uns ist sehr daran gelegen, schnellstmöglich Hilfe für die ukrainischen Flüchtlinge in Nürnberg anzubieten. Wir werden die Angebote weiter ausbauen und nach Bedarf auch anpassen“, wird König in einer Pressemitteilung zitiert.(kam)