Bei dem Frontalzusammenstoß, den ein Insekt verursachte, wurde ein Opfer im Autowrack eingeklemmt.
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Bei dem Frontalzusammenstoß, den ein Insekt verursachte, wurde ein Opfer im Autowrack eingeklemmt.

“Generell geben wir natürlich den Tipp...“

Wespe verursacht schrecklichen Frontal-Crash mit mehreren Schwerverletzten - Polizei äußert sich

  • Franziska Schwarz
    vonFranziska Schwarz
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Eine Wespe hat in Franken in Bayern einen schrecklichen Unfall verursacht. Mehrere Personen erlitten schwere Verletzungen, auch ein Kind wurde verletzt.

  • Fünf Menschen sind bei einem Frontalzusammenstoß schwer verletzt worden - ein Mann lebensbedrohlich.
  • Ein VW-Caddy und ein Mazda kollidierten - Ursache war eine Wespe.
  • Die Staatsanwaltschaft beauftragt nun einen Gutachter, der Unfallschaden ist enorm. 

Fürth - Wegen eines kleinen Insekts ist es am Samstag in Bayern zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ein Mann schwebt nach dem Frontal-Crash in Mittelfranken in Lebensgefahr, eine Frau erlitt schwere Verletzungen, zwei weitere Menschen wurden leicht verletzt.

Update vom 20. Juli, 11.20 Uhr: Nach dem Unfall bei Fürth, bei dem mehrere Personen schwere Verletzungen erlitten (siehe Erstmeldung), meldet sich nun die Polizei zu Wort. Ein Sprecher äußerte sich nun gegenüber News5 zu dem Autofahrer, der versuchte, eine Wespe auf seinem Lenkrad zu verscheuchen und dadurch den Crash verursachte. Laut Polizei komme so etwas immer wieder einmal vor - die Fahrzeugführer würden das Lenkrad verreißen und die Kontrolle verlieren. 

Die traurige Bilanz dieses Unfalls seien fünf Verletzte - drei davon wurden schwer verletzt. „Generell geben wir natürlich den Tipp, erst einmal Ruhe zu bewahren“, äußerte sich der Polizeisprecher weiter. Wenn sich Wespen oder Bienen im Auto befinden würden, solle der Fahrer „Ruhe bewahren, rechts ran fahren, das Auto abstellen und sich dann darum kümmern, dass das Tier aus dem Fahrzeug kommt.“

Ein tragisches Unglück ereignete sich nun in Südfrankreich. Eine Familie verunglückt bei einem Verkehrsunfall. Fünf Kinder werden tot geborgen.

Wespe verursacht fürchterlichen Frontal-Crash - mehrere Verletzte, ein Mann schwebt in Lebensgefahr

Erstmeldung vom 19. Juli 16.25 Uhr:

Ein 39-Jähriger war auf der Stadelner Hauptstraße zwischen Mannhof bei Fürth und Eltersdorf in einem VW Caddy unterwegs. Während der Fahrt setzte sich nach Polizeiangaben eine Wespe auf sein Lenkrad. Der VW-Fahrer versuchte, das Tier zu verscheuchen - dabei kam er von der Fahrspur ab und lenkte in den Gegenverkehr. Sein Auto kollidierte mit einem entgegenkommenden Mazda.

Frontalzusammenstoß wegen Wespe:  Mitfahrer im VW war ein acht Jahre alter Junge

Bei dem Frontalzusammenstoß verletzten sich sowohl der 39-jährige Fahrer als auch ein achtjähriger Junge, der ebenfalls im Fahrzeug saß, leicht. Der herbeigerufene Rettungsdienst brachte die beiden in ein Krankenhaus. Weniger glimpflich ging der Crash für die 55-jährige Fahrerin Mazda sowie für ihren 79-jähriger Beifahrer und eine 75-jährige Mitfahrerin aus - sie erlitten schwere Verletzungen

Schwerer Crash wegen Insekt im Auto: Beifahrer wird in Wrack eingeklemmt und schwebt in Lebensgefahr

Bei der Kollision wurde der 79-Jährige im Wrack des Mazdas eingeklemmt und lebensbedrohlich verletzt. Feuerwehreinsatzkräfte befreiten ihn, bevor der Rettungsdienst ihn und die 75-jährige Mitinsassin zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus. 

Die 55-jährige Fahrerin des Mazda wurde von einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wird in die Unfalluntersuchung ein Gutachter eingebunden. Die Schadenshöhe liegt nach erster Schätzung bei etwa 25.000 Euro. (frs) *Merkur.de gehört zum Ippen-Digital-Netzwerk.

Diesen Monat gab es in der Region einen weiteren Frontal-Crash - ein Biker kam dabei ums Leben. Ebenfalls in Franken prallte ein Auto gegen einen Lkw. Für die Fahrerin kam jede Hilfe zu spät - ihr Sohn (7) war mit im Wagen.

Ein tödlicher Unfall passierte außerdem auf einer bayerischen Bundesstraße. Ein 40-Tonner krachte an einer roten Baustellen-Ampel in einen Kleintransporter.

Auf der A73 nahe dem Großraum Nürnberg staute sich der Verkehr nach einem Unfall. Ein Porsche-Fahrer nutzte die Rettungsgasse, um voranzukommen - und lieferte eine dreiste Erklärung.

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