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Besitzer suchten ihn verzweifelt: Kater taucht nach Monaten wieder auf – 400 Kilometer entfernt

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Von: Tanja Kipke

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Eine regelrechte Odyssee legte ein Kater aus Frankreich in den letzten Monaten zurück. Seine Besitzer suchten verzweifelt nach ihm – und erhalten plötzlich eine Nachricht.

Nürnberg – Es ist eine unglaubliche Geschichte, deren Happy End zu Tränen rührt. Seit Ende Juni wurde in Colmar im Elsass ein Kater schmerzlich vermisst. Die Besitzer liefen jeden Abend durch die Straße und riefen seinen Namen. Außerdem hängten sie Plakate des vermissten Gustave auf – alles ohne Erfolg. Mitte November dann die erlösende Nachricht: Kater Gustave wurde im 400 Kilometer entfernten Nürnberg gefunden.

Kater Gustave landet als Fundtier im Tierheim: Besitzer aus Frankreich überglücklich

Der Kater wurde bereits Ende Oktober als Fundtier ins Nürnberger Tierheim gebracht. Dank seines Mikrochips inklusive Registrierung und einer „fleißigen Kollegin“, die bis zur Registrierungsstelle nach Frankreich recherchiert hat, konnte die Herkunft des Katers geklärt werden, wie die Tierschützer auf Facebook schildern. Nachdem die Besitzer aus Frankreich die Nachricht erhalten hatten, machten sie sich so schnell wie möglich auf den Weg nach Nürnberg. Nach über vier Monaten konnten die Franzosen ihren Kater wieder in die Arme schließen.

Kater Gustave bei seiner Wiedervereinigung mit seinen Besitzern
Happy End in Nürnberg: Kater Gustave bei seiner Wiedervereinigung mit seinen Besitzern. © Tierheim Nürnberg

In einem emotionalen Facebookpost bedanken sich die Besitzer bei allen, die zur Rettung beigetragen haben. „Ohne das Tierheim hätten wir ihn vielleicht nie gefunden.“ Das Leben stecke voller wundervoller Überraschungen, „man sollte niemals die Hoffnung verlieren“. Was wirklich passiert ist, werde man wohl nie erfahren.

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Tierheim appelliert an Katzenbesitzer: „Lasst eure Tiere chippen und registrieren!“

Ohne Mikrochip und Registrierung hätte es das Happy End wohl nicht gegeben. Der Fall von Gustave zeige, wie wichtig das Chippen sei. „Zum wiederholten Male können wir deshalb nur appellieren: Lasst eure Tiere chippen und registrieren! Nur so können sie auch über weite Strecken oder lange Zeiträume wieder nach Hause finden“, schreibt das Tierheim auf Facebook.

Gustave legte demnach ganze 396 Kilometer in den letzten Monaten zurück. Wie genau – ob zu Fuß oder auf einem Transporter – bleibt wohl für immer ein Rätsel. (tkip)

Hundeopa Effe wartete im Nürnberger Tierheim sehnsüchtig auf einen neuen Besitzer. Nun verstarb der Kangal-Hirtenhund an den Folgen einer Magendrehung.

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