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Waldbrand bei Ruhpolding - Mehrere Helikopter im Einsatz

Bei trockenem Wetter steigt die Waldbrandgefahr auch in Bayern an. Im News-Blog berichten wir über gefährdete Gebiete und informieren Sie über aktuelle Brände.

  • Mit sonnigem Wetter und der damit einhergehenden Trockenheit steigt die Waldbrandgefahr in Bayern.
  • Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor Bränden mit dem sogenannten „Waldbrandgefahrenindex“- 
  • Vorsicht: Bei Waldbrandgefahr sollten Personen in Waldnähe keinesfalls Feuer entfachen oder rauchen.
  • Höchste Gefahr besteht normalerweise von Ende April bis Anfang Mai sowie von Ende Juni bis August

Waldbrand-Update vom 21. August 2018: Feuer bei Ruhpolding

In den Bergen bei Ruhpolding ist am Montagabend ein Feuer ausgebrochen. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, sei die Brandfläche zunächst 25 Quadratmeter groß gewesen. Die Brandstelle liege in sehr steilem Gelände auf 1500 Metern im Wald und sei deshalb nur schwer zugänglich. Ein Hubschrauber flog nach Angaben der Polizei mehrere Male über das Feuer und warf Wasser ab. Die Feuerwehr konnte den Brand jedoch zunächst nicht löschen.

Aufgrund der Dunkelheit musste der Helikopter seine Arbeit am Abend einstellen. Am Dienstag setzte die Feuerwehr den Einsatz fort. Wie chiemgau24.de* berichtet, ist das Feuer inzwischen weitestgehend gelöscht. 

Erst vor einer Woche hat es ganz in der Nähe ebenfalls einen Waldbrand gegeben: Am Schwarzenberg bei Oberaudorf ist nach Angaben der Behörden eine mindestens zehn Hektar große Fläche verbrannt. Die Einsatzkräfte kämpften hier über Tage, da das Gelände ebenfalls schwer zugänglich war. Nicht einmal einsetzender Regen konnte das Feuer löschen.

Waldbrand am Schwarzenberg in Oberaudorf, Update, 14. August, 12 Uhr

Während die Einsatzkräfte am Schwarzenberg nahe Oberaudorf seit Tagen schuften, um den dortigen Waldbrand in den Griff zu bekommen, haben in unmittelbarer Nähe, im Gießbachtal in der Gemeinde Kiefersfelden acht Personen ein Lagerfeuer entzündet. Wie die Polizei mitteilt, sind alle Zündler aus dem benachbarten Bezirk Kufstein und im Alter zwischen 27 und 48 Jahren. Sie hatten ein Feuer auf den Kiesbänken des Gießenbachs entzündet. Dies komme ihnen nun teuer zu stehen. Sie erwartet eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Bayerische Waldgesetz und ein Bußgeld von bis zu 10.000 Euro. Der Bereich im Gießenbachtal wird nun streng überwacht, so die Polizei weiter.

Unterdessen haben die Regenfälle der vergangenen Nacht den Waldbrand etwas abgeschwächt. Derzeit finden keine Löscharbeiten statt, Einsatzkräfte überwachen die Situation.

Waldbrand in Oberaudorf, Update, 13. August, 17.01 Uhr

Der Brand sei grundsätzlich unter Kontrolle, berichtete der Einsatzleiter der Feuerwehr, Sebastian Leitner. Bis alle Brandherde gelöscht sind, könnten nach Einschätzung von Polizei und Feuerwehr noch Tage vergehen - „wenn nicht Wochen“, sagte Leitner. „Wir haben gerade sehr starken Wind. Die Lage kann sich stündlich ändern - zum Guten oder zum Schlechten.“

Dutzende Feuerwehrleute waren auch am Montag in dem unwegsamen Gelände im Einsatz. Wenn nicht gerade der Hubschrauber Wasser aus der Luft abwarf, versuchten Feuerwehrleute die Glut, die bis zu zwei Meter in den Torfboden hineinreichte, vom Boden aus zu bekämpfen.

Mit Schläuchen leiteten sie Wasser aus einem Löschbehälter, der unweit des Gipfels aufgebaut worden war und mithilfe von Helikoptern befüllt wurde, an die Glutstellen. Dabei sicherten Bergwachtler die Feuerwehrleute am Seil. „Es ist ein Extremeinsatz, von der Taktik und Technik her“, sagte Leitner.

Drohnen der Bergwacht mit Wärmebildkameras überflogen immer wieder das Gebiet und lieferten auch nachts Bilder. Die Einsatzkräfte wollen ein neues Aufflammen so schnell wie möglich bekämpfen.

Seit Tagen dauert der Einsatz am Schwarzenberg an. Am Samstag galt der Brand als gelöscht - doch am Sonntagnachmittag flammte er wieder auf. Der Regen am vergangenen Freitag habe wenig gebracht, sagte Leitner. „So ein Platzregen hilft uns nicht, wir brauchen das über ein oder zwei Tage.“

Zeitweise hatte das Landratsamt Rosenheim den Katastrophenfall ausgerufen, diesen aber am Samstag aufgehoben. Nach Angaben der Behörden waren Ende vergangener Woche zehn Hektar Wald betroffen. Inzwischen ist das betroffene Gebiet kleiner, neue Angaben dazu gab es aber nicht.

Die Ursache des Feuers ist weiter unklar. „Es ist sicher nicht von Menschenhand ausgelöst, dafür ist das Gelände zu steil“, sagte Leitner. In der Nacht zum Donnerstag, bevor das Feuer ausbrach, habe es ein Gewitter gegeben. Anwohner hätten von starkem Blitzschlag über dem Berghang berichtet.

Trotz Gewitterstimmung ist die Waldbrandgefahr auch anderorts in Bayern nach wie vor sehr hoch. Im Landkreis Miesbach hat sich Gras plötzlich selbst entzündet. Ohne ein schnelles Eingreifen der Feuerwehr wäre auch das schlimm ausgegangen (Merkur.de*).

Waldbrand in Oberaudorf, Update, 13. August, 15.16 Uhr

Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd berichtet: Nachdem gegen 10.00 Uhr beim Überflug noch einige Glutnester festgestellt wurden, erfolgte die Brandbekämpfung, wie in den letzten Tagen, sowohl vom Boden aus, als auch aus der Luft. Ein Hubschrauber einer österreichischen Firma transportierte mit seinem Löschwasserbehälter ab 12.45 Uhr Wasser ins Zielgebiet auf den Schwarzenberg.

Im Einsatz waren heute rund 60 Helfer der Feuerwehren Kiefersfelden und Mühlbach sowie der Bergwacht.

Möglicherweise werden die Löscharbeiten zur Bekämpfung der Glutnester noch Tage in Anspruch nehmen.

Waldbrand in Oberaudorf, Update, 13. August, 12.21 Uhr

Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd berichtet: Im Brandbereich am Schwarzenberg stellten mehrere Zeugen am gestrigen Sonntagnachmittag gegen 15.30 Uhr erneut eine starke Rauchentwicklung fest. Kleinere Brandherde hatten sich, offenbar durch den Wind, wieder ausgebreitet.

Im Laufe des Tages bekämpften die Helfer am Berg die Glutnester, auch Hubschrauber kamen dabei wieder zum Einsatz. Gelöscht werden konnte der Brand aber nicht vollständig.

Am heutigen Montagmorgen, 13. August, untersuchten Erkundungstrupps von Feuerwehr und Bergwacht das Ausmaß des Brandes, unterstützt wurden die Helfer dabei aus der Luft vom Polizeihubschrauber. Nachdem einige Glutnester festgestellt wurden, sollen die nun von einem Hubschrauber einer österreichischen Firma aus der Luft bekämpft werden.

Waldbrand in Oberaudorf, Update, 13. August, 12.01 Uhr

Zur Stunde sind Erkundungstrupps im Gelände unterwegs. Sie bestehen aus Bergwacht- und Feuerwehrkräften und sollen eine ungefähre Lage und Zahl der Brandherde identifizieren. 

Waldbrand in Oberaudorf, Update, 13. August, 08.16 Uhr

Der Brand am Schwarzenberg ist noch nicht unter Kontrolle, wie ein Sprecher der Einsatzzentralerosenheim24.de* bestätigte. Gegen 8.30 Uhr sollen die Löscharbeiten fortgesetzt werden.

Waldbrand in Oberaudorf, Update, 12. August, 16.34 Uhr

+++ Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd meldet aktuell: Am Schwarzenberg sind wieder Brände aufgeflammt. +++

Weitere Bilder der Löscharbeiten am Sonntag finden Sie auf Merkur.de*.

Im Brandbereich der letzten Tage, am Schwarzenberg im Gemeindebereich Kiefersfelden, wurde heute gegen 15:30 Uhr durch mehrere Zeugen eine erneute starke Rauchentwicklung festgestellt. Zwei kleinere Brandherde haben sich inzwischen durch den Wind ausgebreitet.

Derzeit sind eine Vielzahl von Einsatzkräften unterwegs zum Einsatzort. Auch ein Hubschrauber der Bayerischen Polizei ist im Einsatzgebiet unterwegs. Weitere Maschinen zum Löschen der Brände wurden angefordert.

Das Landratsamts Rosenheim hat derzeit noch keinen Katastrophenfall erklärt, aber die Führungsgruppe Katastrophenschutz aufgerufen.

Auch im Landkreis Garmisch-Partenkrichen wäre es fast zu einem Waldbrand gekommen.

Waldbrand in Oberaudorf, Update, 11. August, 20.24 Uhr

Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd meldet: Der Waldbrand, der in den letzten Tagen unzählige Einsatzkräfte in Atem hielt, konnte heute im Laufe des Tages gelöscht werden.

Die Bekämpfung des Waldbrandes auf dem Schwarzenberg in der Gemeinde Kiefersfelden war heute Nachmittag erfolgreich. Die Brände und auch die Glutnester konnten gelöscht werden. Daraufhin hatte das Landratsamt bereits den Katastrophenfall aufgehoben. Gegen 18:15 Uhr wurden nun sämtliche Löscharbeiten eingestellt und alle Einsatzkräfte aus dem Einsatz entlassen.

Lediglich die Feuerwehr Mühlbach wird in regelmäßigen Abständen bis morgen Abend den Brandbereich kontrollieren, um ein erneutes Aufflammen des Waldbrandes zu verhindern.

Waldbrand in Oberaudorf, Update, 11. August, 15.30 Uhr

Es eine gute Nachricht: „Die Zahl der Glutnester hat sich verringert“, sagte eine Sprecherin des Landratsamtes. Ein Hubschrauber der Polizei habe am Samstag das Brandgebiet mit einer Wärmebildkamera überflogen. Weil die Löscharbeiten nach dem Brand gut vorankommen, hat der stellvertretende Landrat den Katastrophenfall aufgehoben. Das teilte das Landratsamt am Samstagnachmittag mit.

Am Boden rückten Einsatzkräfte von Feuerwehr und Bergwacht der Glut von Hand zu Leibe: Sie hoben die Glutnester aus, entfernten Wurzeln und löschten sie mit Wasser. „Das ist mühsam, aber notwendig“, sagte die Sprecherin. Am Samstagmittag waren rund 140 Männer und Frauen am Schwarzenberg im Einsatz.

Waldbrand in Oberaudorf, Update, 11. August, 9.15 Uhr

Die Löscharbeiten nach dem Brand oberhalb von Oberaudorf im Kreis Rosenheim gehen am Samstagmorgen weiter. Nach Angaben des Landratsamtes vom Morgen hat die Brandwache auf der Ramsauer Alm in der Nacht jedoch keine Verschärfung der Lage festgestellt. Mit mindestens vier Hubschraubern soll das Feuer am Schwarzenberg ab 8.30 Uhr aus der Luft bekämpft werden. Wie eine Sprecherin des Landratsamtes mitteilte, kommen drei Maschinen von Heli Austria sowie eine Maschine des privaten Rettungsdienstes MHW zum Einsatz.

Bei einem Überflug am Freitagabend waren noch zahlreiche Glutnester auf dem steilen, schwer zugänglichen Areal entdeckt worden. Feuerwehr und Bergwacht kämpfen seit Donnerstag gegen die Flammen. Der Katastrophenalarm für den Landkreis wurde auch am Samstag zunächst nicht aufgehoben.

Waldbrand in Oberaudorf, Update, 10. August, 16.35 Uhr

Der Brand im Bergwald oberhalb von Oberaudorf am Inn (Landkreis Rosenheim) bereitet den Behörden weiter Sorgen. „Wir haben noch Glutnester. Wir wissen nicht, wie viele es sind“, sagte eine Sprecherin des Landratsamts Rosenheim. Denn wegen schlechten Wetters konnten am Freitag bis zum frühen Nachmittag keine Helfer mit Hubschraubern starten, um die Lage von oben einzuschätzen und weiter zu löschen. Das Gelände am Schwarzenberg ist aber nur aus der Luft erreichbar. „Das Gebiet ist wirklich sehr, sehr unwegsam und steil.“

Seit dem frühen Morgen hatte es in der Gegend geregnet. „Wir wissen nicht genau, wie viel Arbeit uns der Regen abgenommen hat“, sagte die Sprecherin. Am Donnerstag hatte es zuletzt auf einer Fläche von rund 300 mal 500 Metern gebrannt. Rund 200 Kräfte waren im Einsatz. Immer wieder starteten neun Hubschrauber mit ihren Löschwasserbehältern.

Das Landratsamt hat den Katastrophenfall ausgerufen, weil damit die unterschiedlichen Einsatzkräfte zentral über das Landratsamt koordiniert und alle nötigen Ressourcen angefordert werden können.

Die Rauchfahne der brennenden Bäume war am Donnerstag kilometerweit zu sehen gewesen. Zeitweise gab es Sorgen, das Feuer könne auf die Ramsauer Alm auf rund 1090 Meter Höhe übergreifen. Die bei Wanderern beliebte Alm war bereits früh evakuiert worden, Einsatzkräfte richteten einen Pendelverkehr ein, um Löschwasser auf den Berg zu bringen. Feuerwehrkräfte nässten den Boden, um ein Übergreifen der Flammen auf die Alm zu verhindern. Die Ursache für das Feuer war auch am Freitag noch unbekannt.

Waldbrand in Oberaudorf, Update, 10. August, 13.33 Uhr

Die Löscharbeiten dauern an. Inzwischen hat uns ein Panorama-Bild erreicht, das kurz nach dem Ausbruch aufgenommen wurde. Hier ist die genaue Lage des Brandherds gut erkennbar:

Überblick: Der Brandherd bei Ausbruch von Weitem aufgenommen.

Waldbrand in Oberaudorf, Update, 10. August, 9.50 Uhr:

Aufgrund des Waldbrandes im Gemeindegebiet von Kiefersfelden hat der stellvertretende Landrat des Landkreises Rosenheim Josef Huber den Katastrophenfall erklärt. Das teil die Behörde am Freitagmorgen über das BRK mit.

Waldbrand wütet im Landkreis Rosenheim - Fotos von der Katastrophe

Neben einer Vielzahl an Einsatzkräften der Feuerwehr und Polizei sind 70 Einsatzkräfte des Bayerischen Roten Kreuzes im Einsatz, heißt es weiter. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Bayerischen Roten Kreuzes versorgen alle Einsatzkräfte mit Kaltgetränken und bereiteten eine Gulaschsuppe zur Stärkung vor. Neben vier Krankentransport- und Rettungswagen zur Absicherung der Einsatzkräfte, sind auch jeweils eine Schnelleinsatzgruppe Betreuung und Verpflegung im Einsatz. Die Bergwacht ist mit 30 Einsatzkräfte vor Ort. 

Der Einsatz wird noch einige Stunden andauern. Die Einsatzkräfte bleiben vor Ort und stellen die Verpflegung sicher. „Aufgrund der vergleichsweise hohen und langanhaltenden Temperaturen, steigt dürrebedingt die Brandgefahr. Ein Funke reicht hier oftmals schon aus um einen verheerenden Brand zu verursachen.“, so der stellvertretende Pressesprecher Sohrab Taheri-Sohi.

Die Dürre könnte auch noch weitergehen, denn laut Wetterprognose wird es die nächsten Tage kaum noch Regen geben. Außerdem soll es wieder warm, mit Werten um die 30 Grad am Montag, werden. 

Waldbrand in Oberaudorf, Update vom 10. August 2018, 7.46 Uhr: 

Der torfhaltige Boden auf dem Schwarzenberg in Kiefersfelden glimmt, laut einer aktuellen Mitteilung des Landkreis Rosenheim. Der Wind hat sich die Glut im Laufe der Nacht weiter angefacht und sich auf etwa 500 Meter Mal 300 Meter ausgebreitet, heißt es in der Mitteilung. Erst seit etwa 4.45 Uhr würde es vor Ort richtig regnen. Die Wache der Feuerwehr auf der Ramsauer Alm habe in der Nacht jedoch keinen Alarm ausgelöst.

Update vom 10. August 2018, 6.06 Uhr.

Um 8.30 Uhr am Freitag sollen die Löscharbeiten auf dem Schwarzberg in Kiefersfelden wieder aufgenommen werden. Eine Brandwache an der Ramsauer Alm und eine Sicherheitswache im Mühltal hat die Nacht über den Brand beobachtet. Seit Freitagmorgen regnet es im Inntal, doch der Boden glimmt noch.

Waldbrand bei Oberaudorf, 9. August 2018, 20.25 Uhr

Die Löscheinsätze der Hubschrauber werden mit Beginn der Dunkelheit eingestellt und Freitagfrüh fortgesetzt. Ein Hubschrauber mit Nachtsichtgerät bleibt zur Überwachung vor Ort. Zudem stellt die Bergwacht eine Drohne zur Verfügung. Bei einem Überflug über den Schwarzenberg in Kiefersfelden stellte Kreisbrandrat Richard Schrank fest, dass der Brand etwa 300 bis 400 Meter breit und die Länge aus der Luft nicht einschätzbar war.

Neun Hubschrauber sind im Einsatz, mehr sind aufgrund der Tallage nicht möglich. Die Einsatzkräfte richteten zur Ramsauer Alm einen Pendelverkehr ein, um Löschwasser auf den Berg zu bringen. Feuerwehrkräfte nässen den Boden um ein Übergreifen der Flammen auf die Alm zu verhindern. Der Waldboden wird als torfartig beschrieben, was die Löscharbeiten erschwert.

Insgesamt sind am Abend 250 Kräfte von Feuerwehr, Bergwacht, Polizei und Rettungsdienst vor Ort. Der stellvertretende Landrat des Landkreises Rosenheim Josef Huber machte sich im Einsatzgebiet ein Bild von der Lage. Er lobte die Einsatzkräfte für ihre hervorragende Zusammenarbeit und hohe Motivation. Seine Hoffnung für die Nacht sind viel Regen und kein Wind.

Pressemeldung Landratsamt Rosenheim

Waldbrand bei Oberaudorf, 9. August 2018, 18.35 Uhr

Der Waldbrand in der Gemeinde Kiefersfelden ist nicht unter Kontrolle. Angefacht von einem böigen Wind breiten sich die Flammen weiter aus. Derzeit sind acht Hubschrauber im Einsatz, ein neunter ist im Anflug.

Die angeforderten Flughelfer aus Bad Tölz sind im Start- und Landegebiet der Hubschrauber in Mühlau eingetroffen und unterstützen die Flughelfer aus dem Landkreis Rosenheim. Die Hubschrauber bringen mit so genannten Außenlastbehältern Löschwasser in den Bereich des brennenden Bergwaldes. Sie haben ein Fassungsvermögen von 900 Litern, 1.000 Litern, 1.500 Litern und 4.000 Litern. Weitere Informationen zu den Löscharbeiten erhalten Sie bei rosenheim24.de.

Waldbrand bei Oberaudorf, 9. August 2018, 18.05 Uhr

Der Waldbrand in der Gemeinde Kiefersfelden kann nur aus der Luft bekämpft werden. Das Gelände ist so steil und die Winde so unberechenbar, dass Einsatzkräfte nicht in die Nähe des Brandherds eingesetzt werden können. 

Die Größe des Brandherds kann wegen der schwierigen Verhältnisse vor Ort und der Rauchentwicklung nur geschätzt werden. Die Fläche soll demnach 200 Meter Mal 300 Meter betragen. 

Derzeit sind vier Hubschrauber der Bayerischen Landespolizei, einer der Bundespolizei, einer des privaten Rettungsdienstes MHW und einer aus Tirol im Einsatz. Zwei weitere Maschinen aus Tirol sind im Anflug. Die Hubschrauber werden im Bereich Mühlau mit Wasser und Kerosin versorgt.

Waldbrand bei Oberaudorf, 9. August 2018, 17.35 Uhr: 

Aufgrund des Waldbrandes im Gemeindegebiet von Kiefersfelden hat der stellvertretende Landrat des Landkreises Rosenheim Josef Huber den Katastrophenfall erklärt.

Es gibt zwei Gründe für diese Entscheidung:

Zum einen handelt es sich um ein koordinierungsbedürftiges Schadensereignis, da hier verschiedenste Einsatzkräfte unterwegs sind. Diesen Einsatzkräften werden alle Mittel zur Verfügung gestellt, um den Brand zu löschen. Zum anderen gibt es eine Warnung des Deutschen Wetterdienstes, dass starke Sturmböen zu erwarten sind.

Pressemitteilung des Landratsamtes Rosenheim

Waldbrand bei Oberaudorf, 9. August 2918, 16.30 Uhr: 

Aufgrund des Waldbrandes am Schwarzenberg in Kiefersfelden hat das Landratsamt Rosenheim um 16:03 Uhr den Katastrophenfall ausgerufen.

Waldbrand bei Oberaudorf, 9. August 2018, 15.39 Uhr

Am Schwarzenberg oberhalb von Oberaudorf am Inn (Landkreis Rosenheim) ist ein Waldbrand ausgebrochen. Mehrere Feuerwehren und Hubschrauber mit Wasserbehältern bekämpfen das Feuer. „Es ist alles unheimlich trocken, ein Wahnsinn“, sagte einer der Einsatzkräfte. Die Rauchfahne der brennenden Bäume war kilometerweit zu sehen. Die Ursache für das Feuer ist nicht bekannt.

Der Waldbrand wütet nahe der Ramsauer Alm bei Oberaudorf (Lk. Rosenheim)

Im Moment ist der Brand noch nicht unter Kontrolle, meldet die Polizei. Die Ramsauer Alm wurde von der Polizei und der Bergwacht vorsorglich evakuiert. Der Brand erstreckt sich in einem Gebiet von mindestens 30 auf 70 Meter. 

Im Einsatz sind 4 Hubschrauber der Polizei. 135 Feuerwehrleute, sowie 30 Bergwachtler, sowie mehrere Streifenfahrzeuge der Polizei.

Waldbrand im Nationalpark Berchtesgaden, 9. August 2018, 12.59 Uhr:

Einen tag nach dem Brand in einem Wald an der Kesselwand hat die Polizei neue Details zur Ursache veröffentlicht. Der Brand war am Morgen von einem Jäger gemeldet worden, erst gegen 19 Uhr konnte er schließlich vollständig abgelöscht werden. Im Einsatz waren 70 Kräfte der Feuerwehren Schönau, Königssee, Ramsau, Bad Reichenhall und Berchtesgaden, zudem 6 Einsatzkräfte der Bergwacht und 2 Besatzungen des BRK. 

Der genaue Schaden lässt sich derzeit nicht beziffern, da es sich nicht um Nutzwald handelt. Die Kriminalpolizei Traunstein ermittelt noch zur Brandursache. Mit hoher Wahrscheinlichkeit war jedoch ein Blitzschlag während eines Gewitters am Tag zuvor Ursache für den Brand.

Waldbrand im Nationalpark Berchtesgaden, 8. August 2018, 19.42 Uhr:

 Ein Jäger hatte das Feuer in der Früh im Bereich der Kesselwand am Ost­ufer des Königssees bemerkt. Der Schwelbrand war auf einem etwa 15 mal 50 Meter großen Grundstück vermutlich nach einem Blitzeinschlag am Dienstagabend ausgebrochen. Wegen der Trockenheit bestand die Gefahr, dass sich die Flammen rasch ausbreiten – deshalb wurde ein Großaufgebot an Feuerwehrlern, Bergwachtlern und Polizisten alarmiert. 

Der Einsatz war für sie schwierig, da der Bereich in einem steilen Waldgebiet liegt. Die Feuerwehr holte das Wasser aus einem Wasserteich an der Jenner-Mittelstation zum Brandort. Zwei Löschhubschrauber zogen ihre Runden – einer von der Polizei, der zweite von einem privaten Dienst. Bis Mittag konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden. Zur Sicherheit startete am Nachmittag noch mal ein Hubschrauber samt Wärmebildkamera, um die Gegend nach Glutnestern abzusuchen. Die Schadenshöhe war zunächst unklar. Die Kripo ermittelt weiter zur Brandursache.

Wegen der hohen Waldbrandgefahr hat die Regierung von Oberbayern heute Luftbeobachtung angeordnet. Die Flieger der Flugbereitschaft Oberbayern starten von Eichstätt, Pfaffenhofen a.d. Ilm, Oberpfaffenhofen, Königsdorf, Erding und Mühldorf am Inn zu ihren Beobachtungsflügen.

Waldbrand im Nationalpark Berchtesgaden, 8. August 2018, 12.25 Uhr: 

Noch immer laufen im Nationalpark Berchtesgaden die Löscharbeiten. Wie die Polizei berichtet, ist der Brand aber mittlerweile unter Kontrolle. Derzeit werden noch einzelne Glutnester bekämpft. 

Unterstützung bekommen die Einsatzkräfte in Kürze durch den Hubschrauber eines privaten Unternehmens, der einen größeren Löschwasserbehälter aufnehmen kann. Der Polizeihubschrauber ist mittlerweile aus dem Löscheinsatz entlassen. 

Am frühen Nachmittag wird nochmals ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera das Gebiet überfliegen und nach eventuellen Glutnestern suchen.

Waldbrand im Nationalpark Berchtesgaden, 08. August 2018, 10.29 Uhr:

Wie die Polizei mitteilt ist der Brand zwar noch nicht gelöscht aber derzeit unter Kontrolle. Tatsächlich gibt es mehrere Brandherde, wie die Polizei nun bestätigt. Die Fläche befindet sich in sehr steilem Bergwaldgebiet, was die Löscharbeiten weiterhin schwierig gestaltet. 

Mittlerweile wurde eine Schlauchleitung zum Brandort gelegt, um die Löschwasserversorgung sicherzustellen. Auch der Polizeihubschrauber ist mittlerweile im Löscheinsatz und unterstützt mit einem Löschwasserbehälter die Kräfte der Feuerwehr bei der Brandbekämpfung. 

Wie lange die Löscharbeiten andauern werden, ist derzeit noch unklar. 

Nationalpark Berchtesgadener Land, 08. August 2018, 09.33 Uhr: Massive Rauchentwicklung

Wie BGL and24.de* berichtet verhindert die massive Rauchentwicklung die genaue Sicht auf den Brandort. Ein Polizeihubschrauber sei für einen Überflug gestartet, um die Anzahl und die Größe der Brandherde zu bestimmen. Nach ersten Erkenntnissen steht ein Waldstück der Größe 15 mal 50 Meter in Flammen. Der Brand wurde um 6.40 Uhr gemeldet.

*bgl24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Waldbrand im Nationalpark Berchtesgadener Land, 08. August 2018, 09.17 Uhr: Offenbar mehrere Brandherde

Derzeit brennt ein Waldstück im Bereich der Kesselwand am Königsee im Nationalpark Berchtesgadener Land. Zahlreiche Kräfte der Feuerwehr sind zur Brandbekämpfung vor Ort. Auf Grund der schwer zugänglichen Örtlichkeit gestalten sich die Löscharbeiten aber schwierig. Wie Antenne Bayern unter Berufung auf die Polizei berichtet, gibt es mehrere kleine Brandherde. 

Im Nationalpark Berchtesgadener Land brennt derzeit ein Waldstück nahe der Kesselwand.

In Kürze soll ein Polizeihubschrauber mit Löschbehälter eingesetzt werden um die Feuerwehr bei den Löschmaßnahmen zu unterstützen. Laut Bayernwelle hat ein Jäger den Brand am Morgen entdeckt und den Notruf verständigt.

Waldbrandgefahr in Bayern, 22. Juni 2018:

Lange Sonnenscheindauer, sommerliche Temperaturen und kaum Regen - wegen dieser Kombination besteht in Nordbayern wieder die Gefahr von Waldbränden. Die Regierung von Unterfranken hat deshalb die Beobachtung der Wälder aus der Luft angeordnet. Auch die angekündigten einzelnen lokalen Gewitter dürften die hohe Waldbrandgefahr „nicht signifikant“ reduzieren, schreibt die Behörde. Deshalb sollen am Samstag und Sonntag eigens dafür ausgebildete Piloten von ihren Flugzeugen aus nach Brandherden Ausschau halten.

Die sogenannten Luftbeobachter fliegen in den Nachmittagsstunden auf zwei Routen über Unterfrankens Wälder. Zu dieser Zeit ist die Gefahr von Waldbränden der Regierung von Unterfranken besonders hoch. Die Mitglieder der Luftrettungsstaffel Bayern suchen allerdings nicht nur nach Rauch. Sie kontrollieren die Wälder auch auf möglichen Borkenkäferbefall und beobachten zudem den Verkehr.

Die Luftbeobachter fliegen ehrenamtlich, die Regierung von Unterfranken trägt die Einsatzkosten aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds. Bayernweit starten die etwa 300 Piloten von 30 Flugplätzen aus zur Luftbeobachtung.

Dem Deutschen Wetterdienst (DWD) zufolge ist die Waldbrandgefahr derzeit hoch - in weiten Teilen Bayerns und vor allem in Nord- und Mittelbayern melden die Wetterexperten Waldbrandgefahrenstufe 3. Insgesamt gibt es fünf Stufen. Für das Wochenende hat der DWD in Bayern einen Mix aus Sonne und Wolken und Temperaturen von bis zu 19 Grad Celsius angesagt.

Waldbrandgefahr in Bayern, 27. April 2018

Für den Freitag besteht in weiten Teilen Bayerns Waldbrandgefahr. Laut des Waldbrandgefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sind Regionen Mittelfrankens und der Oberpfalz weiterhin betroffen. 

Diese Grafik zeigt die aktuelle Waldbrandgefahr in den verschiedenen Regionen Bayerns.

Auch in mehreren Teilen Oberbayerns und Schwabens ist Vorsicht geboten: Der DWD spricht die Stufe drei des Waldbrandgefahrindex aus. In dem Gebiet rund um Deggendorf in Niederbayern gilt ebenfalls die Warnstufe drei. 

Waldbrandgefahr in Bayern, 26. April 2018

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor möglichen Waldbränden in einigen Regionen Bayerns. Die Stufe drei des Waldbrandgefahrenindex gilt für Teile Mittelfrankens und der Oberpfalz. In Oberbayern hat sich die Lage durch den Temperatursturz im Donnerstag wieder etwas entspannt.

Um auch in gefährdeten Regionen Bayerns das Risiko eines Waldbrandes gering zu halten, sollten keine offnenen Feuerstellen eingerichtet werden. Auch Pflanzen- oder Pflanzenrest sollten nicht flächenweise abgesengt werden. Im Wald sollte weder geraucht werden, noch sollten andere glimmende oder brennende Gegenstände weggeworfen werden.

Erst kürzlich hielt ein Waldbrand in Niederbayern die Feuerwehr in Atem:  Hunderte Einsatzkräfte kämpfen gegen Flammen.

Waldbrandgefahr in Bayern, 25. April 2018 

Der bislang sehr warme und sonnige April führt dazu, dass auch die Waldbrandgefahr in vielerlei Orten in Bayern schon jetzt stark ansteigt. Während Warnung in den vergangenen Jahren häufig erst gegen Ende April oder Anfang Mai ausgesprochen wurden, gilt laut der Deutschen Presse Agentur in Oberbayern aktuell die Stufe vier des Waldbrandgefahrenindex, der von Stufe eins bis fünf reicht. 

Ab dieser Stufe ordne man in der Regel die Luftbeobachtung an, hieß es von der oberbayerischen Regierung. An diesem Samstag und Sonntag werden deshalb sieben Flieger von verschiedenen Orten aus starten und oberbayerische Wälder überfliegen.

Hier war es Brandstiftung: Eine Serie von Waldbränden in München und Umgebung sowie eine Feuerserie im unterfränkischen Estenfeld bei Würzburg gibt Rätsel auf. 

Häufig entstehen Waldbrände durch Unachtsamkeit und grobe Fahrlässigkeit

Bricht auf trockenem Waldboden erst einmal ein Feuer aus, kann auch ein Kleinbrand schnell dramatische Ausnahme annehmen. Höchste Gefahr besteht normalerweise von Ende April bis Anfang Mai sowie von Ende Juni bis August. Doch auch in der restlichen Zeit des Jahres kann es bei großer Trockenheit zu einem Brand kommen. 

Nicht immer entzünden sich Feuer im Wald von alleine - oftmals steckt Unachtsamkeit oder grobe Fahrlässigkeit dahinter. Schüren Ausflügler beispielsweise trotz Waldbrandgefahr ein Lagerfeuer oder werfen glimmende Gegenstände auf den Waldboden, können sich Flammen rasch ausbreiten. Obwohl es sich bei solchen Verstößen nicht um mutwillige Brandstiftung handelt, drohen unter Umständen strafrechtliche Konsequenzen wegen fahrlässiger Brandstiftung. 

Waldbrandgefahr: Luftrettungsstaffel beobachtet Oberbayern 

Löscharbeiten aus der Luft verursachen hohe Kosten

Waldbrände können nicht nur verheerende Folgen haben, sondern verursachen auch enorme Kosten. In vielen Fällen sind Löscheinsätze aus der Luft notwendig, um die Flammen unter Kontrolle zu bekommen. Sind neben Feuerwehren am Boden noch Hubschrauber im Einsatz, können Löschaktionen schnell viele hunderttausend Euro verursachen. Bis tatsächlich alle Glutnester in einem Waldstück unschädlich gemacht, vergehen oft viele Tage. 

Bei schweren Waldbränden fliegen Hubschrauber mit Löschwasservorrichtungen über das Flammenmeer. 

Hat ein Feuer viele Bäume eines Waldstücks zerstört, müssen aufwendige Wiederaufforstungsarbeiten begonnen werden. Von Flammen angegriffene Bäume können auch noch Monate oder gar Jahre nach einem Brand absterben. 

Ein erschreckendes Beispiel für fahrlässige Brandstiftung ereignete sich vor etwa eineinhalb Jahren auf den Jochberg (Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen). In einer kalten Silvesternacht missachteten zwei Männer die erhöhte Waldbrandgefahr und schürten ein Feuer auf dem Berg. Die Flammen breiteten sich aus und brannten eine Fläche von 18 Hektar ab. Vom Gericht wurden die Männer schließlich zu einer Geldstrafe verurteilt

nema/ml/dpa/kmm

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © dpa

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