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Passagiere am Flughafen München. Wie wird sich der Airport entwickeln? Das soll ein Institut aus Hamburg feststellen.

Oberbayern gibt Gutachten zu dritter Startbahn aus

München - Die Regierung von Oberbayern hat ein Wirtschaftsgutachten zur geplanten dritten Startbahn am Münchner Flughafen in Auftrag gegeben.

Wie die Regierung am Mittwoch mitteilte, soll das Hamburger Weltwirtschaftsinstitut (HWWI)eine Prognose zu Passagier- und Frachtaufkommen bis zum Jahr 2020 und darüber hinaus erstellen. Das Gutachten wird für den Januar 2010 erwartet.

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Die Experten des HWWI sollen Szenarien für die Entwicklung der Weltwirtschaft und des Ölpreises entwickeln und daraus Schlüsse auf die Entwicklung Deutschlands und des Flughafenumlands ziehen. Bislang existiere ein Gutachten der Betreibergesellschaft, das aber den Angaben zufolge aus der Zeit vor der Wirtschaftskrise stammt.

Der geplante Bau der neuen Startbahn stößt bei den Anrainern des Flughafens auf heftigen Widerstand. Zuletzt hatten im September auf Aufruf der Initiative "AufgeMUCkt" mehrere tausend Menschen an einer Protestkundgebung auf dem Flughafengelände teilgenommen.

Unter dem Dachverband "AufgeMUCkt" haben sich insgesamt 68 Bürgerinitiativen aus 10 Landkreisen rund um den Flughafen organisiert. Sie sprechen dem Vorhaben die wirtschaftliche Notwendigkeit ab und fürchten um eine zusätzliche Lärmbelästigung.

Nach deutlich gesunkenen Passagierzahlen im Zuge der Wirtschaftskrise hatte der Flughafen München ebenfalls am Mittwoch berichtet, dass sich die Einbußen bei den Passagieren im abgelaufenen dritten Quartal eingebremst hätten.

dpa

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