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Flüchtlinge am Hauptbahnhof in München. 

Gemeinden sollen entlastet werden

Oberbayern: Regierung stoppt Flüchtlingszuweisung

München – Die Regierung von Oberbayern wird den Landkreisen bis Ende April keine weiteren Asylbewerber zuweisen. Dadurch sollen vor allem die Gemeinden entlastet werden, die derzeit noch Turnhallen zur Unterbringung der Flüchtlinge nutzen.

„Wir wollen ihnen ermöglichen, die Hallen wieder für den Schul- und Breitensport nutzen zu können“, sagt Regierungssprecher Martin Nell. Die Flüchtlinge sollen von dort auf freigewordene Plätze in bestehenden dezentralen Unterkünften verteilt werden. Außerdem wird im Mai eine weitere der letzten vier verbliebenen Notunterkünfte in Bayern aufgelöst: die Einrichtung in Dornach im Landkreis München.

„Die Situation in den Einrichtungen hat sich deutlich entspannt“, berichtet auch Christian Bernreiter (CSU), der Präsident des Bayerischen Landkreistags. „Dieser Rückgang war dringend nötig, damit wir die Flüchtlingsunterbringung in ein geordnetes System lenken können.“ Es sei zwar zu hoffen, dass die Zahlen weiterhin niedrig bleiben, doch Bernreiter warnte davor, zu früh aufzuatmen. „Wir dürfen nicht blauäugig sein. Die Flüchtlinge werden irgendwann über neue Routen zu uns kommen.“

Ein Tag in der Asyl-Notunterkunft in Gilching

kwo

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