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Die Grenzöffnung nach Tschechien hat in Oberfranken weder die Kriminalitätsrate steigen lassen noch den Arbeitsmarkt mit tschechischen Arbeitskräften überflutet.

Oberfranken: Diese Auswirkungen hatte die Grenzöffnung

Selb - Die Grenzöffnung nach Tschechien hat in Oberfranken weder die Kriminalitätsrate steigen lassen noch den Arbeitsmarkt mit tschechischen Arbeitskräften überflutet.

2010 gab es erstmals seit Jahren wieder weniger als 50.000 Straftaten in Oberfranken, sagte Harald Osel vom Polizeipräsidium des Regierungsbezirks am Dienstag in Selb. “Die Befürchtungen sind nicht eingetreten“, betonte Osel im Hinblick auf die Ängste der Menschen.

Gleiches gilt für den Arbeitsmarkt in der Grenzregion. Bei mehr als 83.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Agenturbezirk Hof gebe es gerade einmal rund 460 Menschen, die täglich von Tschechien nach Hof und Umgebung pendeln, sagte Sebastian Peine von der Arbeitsagentur Hof. In seinem Bezirk lag die Arbeitslosenquote im September bei 4,8 Prozent - und damit unter dem Bundeswert von 6,6 Prozent.

Seit Ende 2007 gehört Tschechien zum Schengen-Raum, es gibt keine Grenzkontrollen mehr. Seit Mai 2011 gilt auch die Arbeitnehmerfreizügigkeit. “Der Arbeitsmarkt in der Region ist durchaus noch aufnahmefähig“, betonte Peine bei einer Veranstaltung der Regionalmanagement-Organisation Kuratorium Hochfranken.

dpa

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