Bahnhof Rosenheim vorübergehend gesperrt

Oberleitung löst sich: Bahnchaos rund um Rosenheim

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Rosenheim - Chaos am Rosenheimer Bahnhof: Eine Oberleitung löst sich und streift einen Meridian-Zug. Der Fahrplan wird durcheinander gewirbelt.

Am Freitag gegen 13.30 Uhr sei bei einem Zug am Gleis 4 ein Teil der Oberleitung runtergekommen, erklärte ein Sprecher der Deutschen Bahn. Ein Vorfall mit Folgen: Eineinhalb Stunden lang waren 500 Fahrgäste „aus Sicherheitsgründen“ im Zug gefangen, erklärte eine Meridian-Sprecherin. Auch die Fenster durften nicht geöffnet werden. Erst nach der Erdung des betroffenen Stromkreises ließ die DB den Meridian-Zug von der Rosenheimer Bundespolizei räumen. Ein Sicherheitsrisiko für Fahrgäste habe zu keinem Zeitpunkt bestanden, hieß es.

Erhebliche Behinderungen waren die Folge

Vorübergehend war der gesamte Bahnhof für den Zugverkehr gesperrt. Die Fernzüge von DB und Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) in Richtung München, Salzburg und Innsbruck mussten die Dauer der Sperrung abwarten und konnten ihre Reise erst mit einer Verspätung von bis zu 100 Minuten fortsetzen. Ein Zugpaar der Südostbayernbahn (SOB) entfiel zwischen Rosenheim und Rott. Beim Betrieb des Meridian führten die Auswirkungen des Schadens ebenfalls zu erheblichen Behinderungen, worauf zwischen Rosenheim und Kolbermoor sowie Grafing mehrere Großraumtaxen als Schienenersatzverkehr eingesetzt wurden.

Zusätzliche fuhren einige Busse auf den Strecken Rosenheim-Grafing, Rosenheim-Prien sowie von und nach Raubling. Auch die Verbindung nach Salzburg war unterbrochen. Die Verspätungen dauerten nach Angaben des Unternehmens Meridian bis in den späten Nachmittag hinein an.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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