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Bei einem Cabrio-Unfall nahe Obing ist ein BMW-Fahrer schwer verletzt worden.
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Bei einem Cabrio-Unfall nahe Obing ist ein BMW-Fahrer schwer verletzt worden.

Unfassbar!

Statt zu helfen: Frau knipst Cabrio-Unfall und fährt weg

Obing - Ersthelfer am Unfallort nahe Obing retteten einem Cabrio-Fahrer womöglich das Leben. Eine Frau hingegen stoppte, machte Fotos und brauste einfach davon.

Der Ärger der Polizei ist ihrem Pressebericht anzumerken: "Im Rahmen der Unfallaufnahme wurde der Polizei auch bekannt, dass eine Verkehrsteilnehmerin, kurz nach dem Unfall, an die Unfallstelle heranfuhr, Fotos des verunfallten Fahrzeuges und der Ersthelfer machte und ihre Fahrt dann fortsetzte", heißt es in dem Bericht. "Neben moralischem Fehlverhalten, kann dies auch eine Straftat der unterlassenen Hilfeleistung darstellen. Sollte an einem Unfallort keine Hilfe mehr benötigt werden, ist der Platz für Rettungskräfte freizuhalten!"

Passiert ist all das bei einem Cabrio-Unfall in der Nähe von Obing. Zu diesem kam es laut Polizeiangaben wie folgt: Ein 28-jähriger Rosenheimer fuhr mit seinem BMW-Cabrio die Kreisstraße von Obing (Kreis Traunstein) kommend in Richtung Kienberg. Kurz nach Pfaffing kam der junge Mann aus bislang noch unbekannter Ursache alleinbeteiligt zuerst nach rechts, anschließend nach links ins Bankett. Daraufhin verfing sich das Fahrzeug am leicht erhöhten Fahrbahnrand und wurde quer über die Straße in den Graben geschleudert.

Das Cabrio landete mit dem Dach voraus an einem Baum. Durch die Ersthelfer konnte das Fahrzeug mit Hilfe eines Abschleppseils wieder zurück auf die vier Räder gezogen und dem Verletzten zu Hilfe geeilt werden.

Der Rosenheimer kam mit schwersten Verletzungen mit dem Rettungshubschrauber in die Kreisklinik Traunstein.

Durch die Staatsanwaltschaft Rosenheim wurde ein technisches und unfallanalytisches Gutachten zur genauen Klärung der Unfallursache in Auftrag gegeben.

Bei dem Unfall wurde das Fahrzeug des 28-jährigen erheblich beschädigt. Es entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von 5000 Euro. Durch ein beauftragtes Abschleppunternehmen wurde das Fahrzeug abgeschleppt und im Auftrag der Staatsanwaltschaft durch die Polizei sichergestellt.

Bei dem Einsatz waren der Rettungshubschrauber mit drei Personen, ein Notarzt, das BRK mit sechs Personen und die Freiwillige Feuerwehr Obing mit 26 Personen vor Ort. Die Ersthelfer haben laut Auskunft des Notarztes einen wichtigen Teil zur Rettung des Mannes beigetragen.

Die Bilder, die wir Ihnen oben zeigen, entstanden durch einen Pressefotografen wohlgemerkt erst, als die Rettungskräfte vor Ort waren und ohne diese zu behindern.

mm

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