Razzia in Augsburg: Terrorverdacht gegen drei Männer

Razzia in Augsburg: Terrorverdacht gegen drei Männer
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Protestmarsch für gerechte Bezahlung: Beschäftigte des öffentlichen Diensts in München.

Warnstreik

Öffentlicher Dienst: Tausende legen die Arbeit nieder

Der öffentliche Dienst ging vor der dritten Tarifrunde auf die Straße. An den Warnstreiks beteiligen sich auch Polizisten, Lehrer, Kindergärtner und Uni-Mitarbeiter.

München (dpa/lby) - Mehrere Tausend Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes haben am Dienstag auch in Bayern ihre Arbeit niedergelegt. Den Anfang für den Warnstreik machten am frühen Morgen Mitarbeiter der Autobahn- und Straßenmeistereien, wie ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi sagte.

Gewerkschaften wollen sechs Prozent mehr

Auch an Schulen, Horten und Kindertagesstätten erschienen Mitarbeiter nicht zum Dienst. Verdi, die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft sowie die Gewerkschaft der Polizei fordern Verbesserungen von insgesamt sechs Prozent. Die Tarifgemeinschaft der Länder lehnt dies als zu hoch ab.

Im Freistaat arbeiten zwischen 80 000 und 90 000 Menschen im öffentlichen Dienst - bundesweit sind es nach Schätzungen der Gewerkschaften etwa 800 000. Genaue Zahlen liegen keine vor, da die Länder diese nicht veröffentlichen.

Protestumzug mit Polizisten

In der Landeshauptstadt München demonstrierten am Vormittag mehrere Hundert Menschen in der Innenstadt - an dem Protestumzug beteiligten sich auch Polizisten. „Der öffentliche Dienst darf in der Einkommensentwicklung nicht länger hinter der Privatwirtschaft hinterherhinken. Wir fordern mehr Geld und sichere Arbeitsplätze für die Tarifbeschäftigten“, sagte der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Oliver Malchow.

Mit den Protestaktionen, die zeitgleich auch in Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg und Sachsen-Anhalt stattfanden, wollten die Gewerkschaften vor der dritten Tarif-Verhandlungsrunde am Donnerstag und Freitag in Potsdam den Druck auf die Länder erhöhen. Ende Januar war die zweite Verhandlungsrunde erfolglos zu Ende gegangen.

Auch Uniklinik-Mitarbeiter machen mit

Auch Beschäftigte von Universitäten und Unikliniken wie in Würzburg beteiligten sich zwischen 5.00 und 23.00 Uhr an dem Warnstreik. Auch in München legten Klinik-Mitarbeiter die Arbeit nieder. Einzig Ärzte und verbeamtete Mitarbeiter sind hier nicht streikberechtigt. Eine Notdienstvereinbarung garantiere aber die Versorgung von Notfallpatienten und sensibler Bereiche wie der Intensivstationen, der Geburtshilfe oder der Kinderklinik, hieß es.

dpa/lby

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