Ombudsfrau soll "Sexismus-Affäre" bei ADAC aufklären

Nürnberg/München - Der ADAC-Nordbayern will die “Sexismus-Affäre“ in ihrer Nürnberger Zentrale von einer Ombudsfrau aufklären lassen.

Alle Mitarbeiter des Automobilclubs könnten sich mit ihren Beschwerden zum Thema Sexismus, Mobbing und Diskriminierung am Arbeitsplatz anonym an die Fachanwältin für Arbeitsrecht wenden, heißt es in einem am Freitag veröffentlichten Rundschreiben des ADAC- Betriebsrats an Mitarbeiter. Darauf habe sich die Arbeitnehmervertretung mit der Geschäftsführung verständigt.

Die unabhängige Ombudsfrau stehe bis zum 17. Dezember auch für persönliche Gespräche zur Verfügung. Allen Mitarbeitern sei strikte Geheimhaltung zugesichert worden. Ziel sei es, “optimale Aufklärung bei gleichzeitiger Gewährleistung der Vertraulichkeit sicherzustellen“, betont der Betriebsrat in dem Schreiben. Die Ombudsfrau werde Betriebsrat und ADAC-Vorstand nach Abschluss ihrer Ermittlungen über die Ergebnisse informieren.

Der Anwalt des ADAC-Nordbayern, Gero Himmelsbach, betonte derweil am Freitag in einer Erklärung, die Führung des Automobilclubs sei nach wie vor von der Haltlosigkeit der Vorwürfe überzeugt. Die in der Öffentlichkeit erhobenen Behauptungen seien ehrenrührig und unwahr, heißt es in einer schriftlichen Erklärung Himmelsbachs. Die Gewerkschaft

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Putzmann will bei Polizei saubermachen - wenig später sitzt er in der Zelle
Eigentlich wollte der Putzmann in der Polizeidienststelle in Lohr am Main nur seine Arbeit machen, doch stattdessen landete der 22-Jährige in einer Zelle.
Putzmann will bei Polizei saubermachen - wenig später sitzt er in der Zelle
Sänger hetzt gegen Homosexuelle: Nun soll er ausgerechnet vor dieser Party auftreten
Das Timing ist denkbar schlecht: In seinen Texten hetzt Bounty Killer offen gegen Schwule und Lesben. Nun soll der Dancehall-Künstler einen Tag vor einer LGBT-Party …
Sänger hetzt gegen Homosexuelle: Nun soll er ausgerechnet vor dieser Party auftreten
Flüchtender Schwarzfahrer begibt sich in Lebensgefahr - dann bewirft er Polizisten mit Steinen
Nur, weil er kein Ticket hatte: Auf der Flucht vor ihn verfolgenden Polizisten hat sich ein Schwarzfahrer in Lebensgefahr gebracht.
Flüchtender Schwarzfahrer begibt sich in Lebensgefahr - dann bewirft er Polizisten mit Steinen
Erhöhte Waldbrandgefahr in Oberbayern: Diese Maßnahme ergreift die Regierung
Wegen erhöhter Waldbrandgefahr hat die Regierung von Oberbayern für das Wochenende Beobachtungsflüge angeordnet.
Erhöhte Waldbrandgefahr in Oberbayern: Diese Maßnahme ergreift die Regierung

Kommentare