Ombudsfrau soll "Sexismus-Affäre" bei ADAC aufklären

Nürnberg/München - Der ADAC-Nordbayern will die “Sexismus-Affäre“ in ihrer Nürnberger Zentrale von einer Ombudsfrau aufklären lassen.

Alle Mitarbeiter des Automobilclubs könnten sich mit ihren Beschwerden zum Thema Sexismus, Mobbing und Diskriminierung am Arbeitsplatz anonym an die Fachanwältin für Arbeitsrecht wenden, heißt es in einem am Freitag veröffentlichten Rundschreiben des ADAC- Betriebsrats an Mitarbeiter. Darauf habe sich die Arbeitnehmervertretung mit der Geschäftsführung verständigt.

Die unabhängige Ombudsfrau stehe bis zum 17. Dezember auch für persönliche Gespräche zur Verfügung. Allen Mitarbeitern sei strikte Geheimhaltung zugesichert worden. Ziel sei es, “optimale Aufklärung bei gleichzeitiger Gewährleistung der Vertraulichkeit sicherzustellen“, betont der Betriebsrat in dem Schreiben. Die Ombudsfrau werde Betriebsrat und ADAC-Vorstand nach Abschluss ihrer Ermittlungen über die Ergebnisse informieren.

Der Anwalt des ADAC-Nordbayern, Gero Himmelsbach, betonte derweil am Freitag in einer Erklärung, die Führung des Automobilclubs sei nach wie vor von der Haltlosigkeit der Vorwürfe überzeugt. Die in der Öffentlichkeit erhobenen Behauptungen seien ehrenrührig und unwahr, heißt es in einer schriftlichen Erklärung Himmelsbachs. Die Gewerkschaft

dpa

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