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Bei 23 Lebertransplantationen in Regensburg ging es nicht mit rechten Dingen zu.

Ermittlung im Organspende-Skandal

Regensburg: Erste Ergebnisse in zwei Wochen

Regensburg - Nach dem Organspende-Skandal an der Regenburger Uniklinik sichtet die Staatsanwaltschaft nun die Krankenhausakten. Weitere Ermittlungsschritte werden nicht ausgeschlossen.

Im Organspende-Skandal an der Regensburger Uniklinik rechnet die Staatsanwaltschaft frühestens in zwei Wochen mit ersten Ermittlungsergebnissen. Mittlerweile habe die Anklagebehörde die Unterlagen des Krankenhauses erhalten. Die Auswertung werde aber einige Zeit in Anspruch nehmen, sagte Oberstaatsanwalt Wolfhard Meindl am Montag in Regensburg. Er schloss nicht aus, einen Gutachter hinzuziehen.

Organspende-Skandal: Bahr will handeln

Ein Oberarzt steht unter Verdacht, zuerst in Regensburg und später im Göttinger Uniklinikum Krankenakten gefälscht zu haben. Dabei soll er die Krankheit auf dem Papier verschlimmert haben, damit den Patienten schneller eine neue Leber implantiert wurde - obwohl andere sie vielleicht nötiger gehabt hätten. Der Arzt, der seit November vom Dienst suspendiert ist, bestreitet nach Angaben der Göttinger Klinik die Vorwürfe. Von 2004 bis 2006 sollen in Regensburg in 23 Fällen die Krankendaten bei Lebertransplantationen manipuliert worden sein.

dpa

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