Nach Hotelschließung 

Pächter der Fürther Hotel-Pyramide müssen Millionen nachzahlen

Das Betreiber-Ehepaar der Fürther Hotel-Pyramide zahlte keine Pacht.

Nürnberg - Im Rechtsstreit um die Schließung der Fürther Hotelpyramide haben die Gebäude-Eigentümer vor Gericht einen Etappensieg gegen die Pächter errungen. Das Landgericht in Nürnberg verurteilte das Betreiber-Ehepaar am Donnerstag nach Angaben eines Sprechers in einem sogenannten Urkundsprozess zur Zahlung von Pachtrückständen nebst Zinsen in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro. Außerdem müssen sie rückwirkend zum Mai monatlich 88 000 Euro zahlen, bis das Hotel vollständig geräumt ist. Der Prozess ist jedoch noch nicht beendet: Es gibt nun ein Nachverfahren.

Wegen angeblich gravierender Mängel hatte das Betreiber-Ehepaar die markante Hotel-Pyramide im vergangenen September nach mehr als 20 Jahren überraschend geschlossen und Pacht einbehalten. Daraufhin forderte der Eigentümer - die Immobilienfirma Grand City Property - per Zivilklage Pachtrückstände samt Zinsen in Millionenhöhe. Konkret geht es um mangelnden Brandschutz und schmutziges Trinkwasser, das aus der Leitung gekommen sein soll.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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