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Eine Unterwasseraufnahme des Sprengkopfs

Panzerfaust aus dem Chiemsee geborgen

Prien - Spezialkärfte und die Wasserschutzpolizei haben eine Panzerfaust aus dem Chiemsee geborgen. Die Aktion war lange geplant - und nicht ganz ungefährlich.  

Im Rahmen einer Testfahrt wurde von der Wasserschutzpolizei Prien mit ihrer lenkbaren Unterwasserkamera ein zunächst unbekanntes Objekt in 17 Meter Wassertiefe, ca. 400 m vor Bernau, geortet. Eine Auswertung des Filmmaterials ergab, dass es sich um eine Panzerfaust aus dem 2. Weltkrieg handelte. Gemeinsam mit Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes plante die Polizei die Bergung. Am Mittwoch wurde sie durchgeführt.

Da die Waffe nur zum Teil sichtbar war und der Rest im Schlamm steckte, war zunächst nicht klar, ob eine gefahrlose Bergung möglich sein würde. Ein speziell ausgebildeter Taucher des Kampfmittelräumdienstes tauchte zum Seegrund und überprüfte den Zustand der Kriegswaffe. Als feststand, dass diese gefahrlos geborgen werden kann, wurde sie an Bord des Polizeibootes genommen und an Land gebracht. Nach Einschätzung des Sprengmeisters könnte die gut erhaltene Waffe durchaus noch funktionsfähig gewesen sein.

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