+
Eine Unterwasseraufnahme des Sprengkopfs

Panzerfaust aus dem Chiemsee geborgen

Prien - Spezialkärfte und die Wasserschutzpolizei haben eine Panzerfaust aus dem Chiemsee geborgen. Die Aktion war lange geplant - und nicht ganz ungefährlich.  

Im Rahmen einer Testfahrt wurde von der Wasserschutzpolizei Prien mit ihrer lenkbaren Unterwasserkamera ein zunächst unbekanntes Objekt in 17 Meter Wassertiefe, ca. 400 m vor Bernau, geortet. Eine Auswertung des Filmmaterials ergab, dass es sich um eine Panzerfaust aus dem 2. Weltkrieg handelte. Gemeinsam mit Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes plante die Polizei die Bergung. Am Mittwoch wurde sie durchgeführt.

Da die Waffe nur zum Teil sichtbar war und der Rest im Schlamm steckte, war zunächst nicht klar, ob eine gefahrlose Bergung möglich sein würde. Ein speziell ausgebildeter Taucher des Kampfmittelräumdienstes tauchte zum Seegrund und überprüfte den Zustand der Kriegswaffe. Als feststand, dass diese gefahrlos geborgen werden kann, wurde sie an Bord des Polizeibootes genommen und an Land gebracht. Nach Einschätzung des Sprengmeisters könnte die gut erhaltene Waffe durchaus noch funktionsfähig gewesen sein.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Mercedes-Truck kommt von Fahrbahn ab - Fahrer stürzt fast senkrecht 150 Meter in den Tod
Am Montagmorgen ist ein Unimog-Fahrer am Seegatterl 150 Meter fast senkrecht in den Tod gestürzt. Ein unfassbarer Unfall, der nicht nur die Gemeinde Reit im Winkl in …
Mercedes-Truck kommt von Fahrbahn ab - Fahrer stürzt fast senkrecht 150 Meter in den Tod
Schlimmer Auffahrunfall: Lkw-Fahrer stirbt
Ein Lkw ist bei Mainstockheim in einen Tanksattelzug gekracht. Der 42-jährige Fahrer starb bei dem Auffahrunfall.
Schlimmer Auffahrunfall: Lkw-Fahrer stirbt
Dogge beißt Kind beim Spielen ins Gesicht
Ein 10-Jähriger spielte in Schmidmühlen mit einem Kind, als plötzlich eine Dogge auf ihn losging.
Dogge beißt Kind beim Spielen ins Gesicht
Mehr als 2000 Touren: Wanderer (54) besteigt seinen Hausberg bis zu dreimal am Tag
Dort oben kennt er jeden Stein. Wanderfreund Franz Schuster hat den Lusen im Bayerischen Wald weit über 2000 Mal bestiegen. Warum?
Mehr als 2000 Touren: Wanderer (54) besteigt seinen Hausberg bis zu dreimal am Tag

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.