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Fürstin Gloria von Thurn und Taxis.

Papst verleiht Gloria von Thurn und Taxis katholischen Laienorden

Regensburg - Gloria von Thurn und Taxis erhält vom Vatikan eine hochrangige Auszeichnung. Der Papst habe die 48-Jährige zur "Komturdame mit Stern desSt.-Gregorius-Ordens" ernannt, teilte das Bistum Regensburg am Freitag mit.

Der Orden werde direkt von Benedikt XVI. verliehen und gehöre zu den höchsten Ehrungen des Heiligen Stuhls für katholische Laien.

Die Regensburger Adelige sei eine couragierte Katholikin und trete seit Jahren für den christlichen Glauben und die Kirche ein, begründete Regensburgs Bischof Gerhard Ludwig Müller die Auszeichnung. "Besonders beeindruckt ihr großes Interesse an der Lehre und Tradition der Kirche sowie ihre selbstverständliche, natürliche Loyalität gegenüber Papst und Bischof", sagte er. Darüber hinaus sei Gloria durch ihr karitatives Engagement für viele Menschen zum Vorbild geworden.

Die 48-Jährige hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder als große Anhängerin der katholischen Kirche und besonders von Benedikt XVI. gezeigt. Zuletzt hatte sie mit dem Kölner Kardinal Joachim Meisner ein Buch über den Glauben geschrieben. Nach einem Fernsehauftritt im Zusammenhang mit der Bucherscheinung hatte sie dann mit Aussagen wie "Kondome gegen Aids helfen nicht" heftige Kritik geerntet.

Bereits vor sieben Jahren gab es nach einem TV-Interview mit Gloria zu einem ähnlichen Thema bei vielen Menschen Empörung. Sie hatte damals Schwarzen unterstellt, dass sie besonders viel "schnackseln" (Sex haben) und es deshalb in Afrika so viele HIV-Kranke gebe.

Der katholische "Orden des heiligen Gregors des Großen", der nun an Gloria geht, wurde im Jahr 1831 von Papst Gregor XVI. als Auszeichnung für kirchentreue und verdienstvolle Laien geschaffen.

dpa/lby

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