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Vom Fliegen konnten Passagiere am Münchner Flughafen über acht Stunden nur träumen. Ihre Maschine hatte eine Delle.

Passagiere sitzen über acht Stunden fest

München - Einen langen Atem brauchten die Passagiere einer Condor-Maschine. Über acht Stunden saßen sie erst im Flugzeug und dann im Sicherheitsbereich des Flughafens München fest.

Der Condor-Flug DE 7496 sollte planmäßig am Sonntag um 13.00 Uhr nach Las Palmas auf die Sonneninsel Gran Canaria starten. Zunächst verlief die Abfertigung der Maschine vom Typ Boing 757-300 ohne Probleme. Nach dem Check-In nahmen die Passagiere ihre Plätze ein und warteten auf den Start.

Doch nun passierte das Malheur: ein Gepäckförderband, das die Koffer der Reisenden in den Bauch der Maschine befördert hatte, krachte gegen die Boing und hinterließ eine Delle in der Flugzeughaut. Condor-Experten, die den Schaden begutachtet hatten, entschieden sich für die Sicherheit der Urlauber und orderten eine Ersatzmaschine gleichen Typs.

Doch das dauerte. Erst nach über acht Stunden Wartezeit konnten die Reisenden ihren Urlaub antreten. Die Ersatzmaschine hob um 21.41 Uhr in Richtung Las Palmas ab.

fse

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