2500 Menschen wurden evakuiert

Bombe in Passau ohne Zwischenfälle entschärft

Passau - Nach dem Fund einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg hatten am Mittwoch in Passau etwa 2500 Menschen ihre Wohnungen verlassen müssen.

Die in Passau gefundene Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist entschärft worden. Um 18.47 Uhr twitterte das Polizeipräsidium Niederbayern: „Der Experte teilt uns gerade mit, dass die Bombe eben erfolgreich entschärft wurde und bereits verladen ist! Glückwunsch!“. Zuvor hatten etwa 2500 Menschen ihre Wohnungen verlassen müssen. Da zudem Firmen und mehrere Schulen in dem gefährdeten Bereich um die Fundstelle lagen, waren insgesamt rund 5000 Menschen von den Evakuierungen betroffen.

Im Sperrbezirk lag auch der Passauer Bahnhof. Der Zugverkehr wurde deshalb von 17.30 Uhr an eingestellt - Pendler und Reisende hatten das Nachsehen. Außerdem wurden mehrere Straßen gesperrt.

Der 225 Kilogramm schwere Sprengkörper war am Dienstag bei Bauarbeiten entdeckt worden und sollte zunächst noch am selben Tag entschärft werden. Doch der eintreffende Sprengmeister legte dann einen Evakuierungsradius von 500 Metern fest, womit die Aktion größer wurde als zunächst gedacht.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

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