Polizeibeamte entdeckten bei Passau zwei Kinder im Kofferraum eines Pkw, der auf dem Weg nach Rumänien war. (Symbolfoto)
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Polizeibeamte entdeckten bei Passau zwei Kinder im Kofferraum eines Pkw, der auf dem Weg nach Rumänien war. (Symbolfoto)

Auf der A3 nach Rumänien

Familie auf Autobahn gestoppt: Neun Personen im Auto - zwei Kinder sitzen im Kofferraum

  • Simone Jung
    vonSimone Jung
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Bei Passau stoppte die Polizei einen Pkw, der mit sieben Personen besetzt war. Im Kofferraum des Autos fanden die Beamten noch zwei Kinder.

Passau - Auf einer Autobahnraststätte bei Passau hielt die Polizei am Montagabend (26. August) einen Pkw an. Das Auto war auf dem Weg nach Rumänen - und inklusive Kofferraum völlig überfüllt, als die Beamten es auf der A3 stoppten.

Auf A3 bei Passau: Familie zu siebt im Auto - zwei Kinder im Kofferraum

Die Polizei kontrollierte nach eigenen Angaben vom Dienstag das rappelvolle Auto auf der Rastanlage Donautal West bei Passau. Vier Erwachsene und fünf Kinder hatten sich in den Pkw gestapelt, nach Rumänien sollte die Reise gehen. Neben den beiden Männern am Steuer und auf dem Beifahrersitz, befanden sich auf der Rückbank deren Ehefrauen. Jede von ihnen hielt auf dem Schoß einen Säugling, ein sechsjähriges Mädchen saß zwischen den Frauen. Im Kofferraum des Autos entdeckten die Beamten zwei weitere Kinder im Kleinkindalter.

Passau: Autofahrer mit Kindern im Kofferraum muss Strafe zahlen

Die Begründung der Eltern für die überfüllten Sitze und die beiden Kinder im Kofferraum erstaunte die Polizisten aus Passau: Das Auto der einen Familie habe nach einem Motorschaden nicht mehr weiterfahren können. Deshalb wurde beschlossen, die Reise nach Rumänien auf der A3 gemeinsam in dem Pkw der anderen Familie fortzusetzen.

Der Kofferraum-Zwischenfall bei Passau wird teuer: Der 31-jährige Fahrer erhielt eine Anzeige wegen mehrerer Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung und muss laut Polizei eine empfindliche Geldbuße zahlen. Mit dem Pkw durften die beiden Familien auf diese Weise nicht weiterreisen. Nach einer Nacht in einem Passauer Hotel wurden sie von Bekannten abgeholt - mit einem großen Auto und entsprechenden Kindersitzen.

In Thyrnau bei Passau hielt vor wenigen Tagen auch ein Großbrand die Einsatzkräfte in Atem. Und im Passauer Grusel-Fall der Armbrust-Toten gibt es eine überraschende Wende.

dpa/sj

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