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In einem Regionalzug hatte ein 19-Jähriger ein Luftgewehr dabei. Es kam zu einem größeren Polizeieinsatz (Symbolbild).

Mit 1,7 Promille

Großer Polizeieinsatz in Passau: Betrunkener fährt mit Luftgewehr im Zug

  • Franziska Konrad
    VonFranziska Konrad
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Teile des Hauptbahnhofs wurden am Montag in Passau von der Polizei abgeriegelt. Der Grund: Ein 19-Jähriger, der mit einer Waffe - und mit 1,7 Promille unterwegs war.

Passau - Zu einem größeren Polizeieinsatz kam es am Montag, 12. Juli, am Passauer Hauptbahnhof. Der Auslöser: Ein stark betrunkener Zuggast mit einem Luftgewehr. Das berichtet die Polizei.

Passau: Polizeieinsatz wegen Luftgewehr - Teile des Hauptbahnhofs abgeriegelt

Über die Notfallleitzentrale wurde die Bundespolizei informiert, dass ein 19-Jähriger mit einer Langwaffe im Regionalzug von Mühldorf nach Passau unterwegs sei. Die Reaktion der Beamten ließ nicht lange auf sich warten: Mehrere Streifen sperrten laut Polizei die Unterführung und einen Bahnsteig des Bahnhofs. Direkt nach der Ankunft des Zuges wurde dem jungen Mann das Gewehr abgenommen.

Das Luftgewehr sei nicht geladen gewesen, hieß es. Weitere zehn Reisenden, die mit im Zug saßen, wurden nach eigenen Angaben nicht von dem 19-Jährigen bedroht.

Passaue: 19-Jähriger reist mit Luftgewehr - und hat 1,7 Promille

Ein freiwilliger Atemalkoholtest des Beschuldigte ergab nach Angaben der Bundespolizei einen Wert von 1,72 Promille. Außerdem fanden die Beamten bei ihm eine geringe Menge Amphetamin. Der 19-Jährige wurde angezeigt. Warum er das Luftgewehr überhaupt mit in den Zug nahm, war zunächst unklar.

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