Eine Person wird geimpft
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Impf-Vordrängler im Passauer Gesundheitsamt - Chefs impften Ehepartner (Symbolbild)

Konsequenzen werden geprüft

„Inakzeptabler Vorgang“: Impf-Vordrängler im Gesundheitsamt? - Chefs impften Ehepartner

  • Katarina Amtmann
    vonKatarina Amtmann
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Die Leiterin des Passauer Gesundheitsamtes und ihr Stellvertreter haben ihre Ehepartner vorzeitig mit einer Corona-Impfung versorgt. Nun werden dienstrechtliche Konsequenzen geprüft.

Passau - Im Gesundheitsamt des Landkreises Passau* haben die Leiterin und ihr Stellvertreter vorzeitig ihre Ehepartner mit einer Corona-Impfung* versorgt. Nun würden dienstrechtliche Konsequenzen geprüft, wie das Landratsamt am Mittwoch mitteilte. Zuvor hatte die Passauer Neue Presse über den Fall berichtet.

Impf-Vordrängler im Passauer Gesundheitsamt? Chefs impfen Ehepartner

Bundesweit werden seit Wochen immer wieder Fälle von Impf-Vordränglern bekannt. So ließen sich beispielsweise Kommunalpolitiker vorzeitig eine Impfung geben. Auch wurden in Pflegeheimen Mitarbeiterlisten manipuliert, damit Angehörige geimpft werden konnten. Der Augsburger Bischof Bertram Meier hat sich mittlerweile dafür entschuldigt, dass auch er sich eine frühe Impfung* gesichert hat.

In Passau hatten sich die Chefs des Gesundheitsamtes nach Angaben der Kreisbehörde eine siebte Impfdosis aus Biontech/Pfizer-Ampullen gezogen. Offiziell werden jeweils nur sechs Dosen pro Arzneimittelfläschen verimpft. Es wäre aber noch Impfstoff für eine weitere Dosis je Einheit übrig. Aus diesem Grund wird aktuell darüber diskutiert, ob pro Fläschchen, wenn möglich, auch sieben Impfdosen gezogen werden dürfen. Gegen das Wegwerfen von Impfresten kämpft derzeit ein Arzt aus Bayern.

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„Inakzeptabler Vorgang“: Gesundheitsamt-Chefs lassen Ehepartner gegen Corona impfen

Landrat Raimund Kneidinger (CSU) sprach von einem „inakzeptablen Vorgang“ der beiden Behördenärzte - auch wenn bei der Aktion keine offiziellen Impfdosen verwendet worden seien. Die Betroffenen bezeichnen ihr Vorgehen laut Landratsamt als unglücklich und aus heutiger Sicht falsch. Der Impfstoff* wäre sonst wohl im Abfall gelandet. (kam/dpa)*Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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