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„Situation zunehmend dramatisch“: Niederbayern verschärft Corona-Maßnahmen

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Von: Katarina Amtmann

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FFP2-Maske
Niederbayern verschärft die Corona-Regeln (Symbolbild). © Marijan Murat/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die Corona-Zahlen steigen immer weiter, die Regierung in Niederbayern hat darauf nun reagiert. Ab Mittwoch gelten schärfere Regeln.

Passau - Niederbayern verschärft angesichts steigender Infektionszahlen* seine Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie.* Diese gelten ab Mittwoch in den neun Landkreisen Kelheim, Landshut, Regen, Deggendorf, Straubing-Bogen, Dingolfing-Landshut, Rottal-Inn, Passau, und Freyung-Grafenau sowie in den drei kreisfreien Städten Passau, Straubing und Landshut. Das teilte die Regierung von Niederbayern am Dienstag mit.

Niederbayern verschärft Corona-Regeln: FFP2-Maskenpflicht und 2G

Zu den Maßnahmen gehört eine FFP2-Maskenpflicht in allen Bereichen, in denen bislang eine medizinische Maske getragen werden musste, also beispielsweise in Supermärkten und dem Einzelhandel, im ÖPNV und in Freizeiteinrichtungen.

Auch die Zugangsregeln werden verschärft. Wo bislang 3Gplus galt, ist zukünftig 2G vorgeschrieben. In Diskotheken etwa ist dann der Eintritt nur noch für Geimpfte und Genesene möglich. Die Quarantäne für enge Kontaktpersonen von Infizierten dauert zehn Tage - ohne vorzeitiges Freitesten.

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Niederbayern verschärft Corona-Regeln - „Situation zunehmend dramatisch“

Die schärferen Maßnahmen sind das Ergebnis einer Besprechung von Landräten und Oberbürgermeistern mit Regierungspräsident Rainer Haslbeck. „Die Situation in den niederbayerischen Krankenhäusern wird zunehmend dramatisch. Die medizinische Versorgung von Intensivpatienten steht auf der Kippe. Das betrifft das Opfer eines Verkehrsunfalls genauso wie den Corona-Patienten. Wir stehen vor weiteren harten Monaten dieser Pandemie und müssen handeln.“ Wer sich nicht an die Maßnahmen halte, müsse mit deutlichen Sanktionen rechnen, hieß es. (kam/dpa) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Zuvor hatten schon die stark betroffenen Landkreise in Südbayern eine Regelverschärfung angekündigt.

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