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Corona-Hotspot Passau: „Lage ist dramatisch“ - Ausgangsbeschränkungen verlängert? Entscheidung gefallen

  • Katarina Amtmann
    vonKatarina Amtmann
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Die Corona-Zahlen steigen: In Passau ist die Sieben-Tage-Inzidenz weiter hoch. Die Stadt hat deshalb mit Blick auf die Ausgangsbeschränkungen eine Entscheidung getroffen.

  • Ganz Deutschland befindet sich im Teil-Lockdown.
  • Zuvor waren die Corona-Zahlen stark gestiegen. Auch die niederbayerische Stadt Passau* ist keine Ausnahme.
  • Alle Corona-News aus ganz Bayern finden Sie in unserem Ticker. Wir bieten wir Ihnen in einer Karte* die aktuellen Fallzahlen im Freistaat.

Update vom 4. Dezember, 14.02 Uhr: Die Stadt Passau verlängert die Ausgangsbeschränkungen bis einschließlich 11. Dezember. Das habe Oberbürgermeister Jürgen Dupper nach Abstimmung mit den Fraktionschefs im Stadtrat und dem Corona-Krisenstab beschlossen, wie die Stadt mitteilte.

Dupper hatte sich schon am Donnerstag angesichts weiter hoher Infektionszahlen für eine Verlängerung der Beschränkungen
ausgesprochen. In Passau ist die Lage seit Tagen dramatisch. Nach Angaben des Robert Koch-Institutes (RKI) lag die Inzidenz in Passau (Stand 4.12., 0 Uhr) bei 482,9. Vor einigen Tagen lag der Wert für die Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner in einer Woche hier noch bei etwa 600.

In der neuen Verordnung gibt es nach Angaben der Stadt nur eine Verschärfung. Diese betrifft die Testpflicht für Mitarbeiter in Heimen und Krankenhäusern. Sie müssen sich künftig dreimal statt bisher einmal pro Woche auf Corona testen lassen. Dupper sprach am Freitag von einem „sehr hohen Infektionsgeschehen“ in manchen Einrichtungen, dies müsse man „noch
besser in den Griff bekommen“

Passau: Stadt entwickelt sich zu Corona-Hotspot - „Lage ist dramatisch“ - Ausgangsbeschränkungen verlängert?

Update vom 3. Dezember, 13.48 Uhr: Neuigkeiten für den Corona-Hotspot Passau: Oberbürgermeister Jürgen Dupper (SPD) will die seit einer Woche geltenden Ausgangsbeschränkungen verlängern. Dupper möchte dafür werben, dass die Maßnahmen um mindestens eine Woche verlängert werden, berichtete er sagte er nach einem Krisentreffen mit Ministerpräsident Markus Söder in in Passau.

Corona in Passau: Bürgermeister will Ausgangsbeschränkungen verlängern

Normalerweise würden die Corona-Beschränkungen am morgigen Freitag auslaufen. Seit letzten Samstag dürfen die Passauer ihre Wohnungen etwa nur noch aus einem triftigen Grund verlassen.

Die Corona-Werte sind in Passau zwar schon den dritten Tag infolge rückläufig, „aber sie sind weiter viel zu hoch“, so Dupper. „Eine Inzidenz von 458 kann uns nicht ruhen lassen.“ Für eine erfolgreiche Bekämpfung der Corona-Pandemie seien laut dem Bürgermeister nun Disziplin, Vertrauen und Geduld der Bevölkerung besonders wichtig.

Corona in Passau: Lage weiter dramatisch - 7-Tage-Indzenz bei über 400

Seit Tagen ist die Lage in Passau in Bayern besonders dramatisch: Laut dem Robert Koch-Institutes lag die Inzidenz in Passau am 3. Dezember bei 450,8. Zum Vergleich: Ein paar Tage zuvor lag genau dieser Wert in der Stadt noch bei um die 600.

Update vom 2. Dezember, 16.18 Uhr: Innerhalb eines Tages sind in Passau drei Corona-Neuinfektionen zu verzeichnen. Damit sind 425 im Stadtgebiet als aktiv zu bewerten. Die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt laut Robert-Koch-Institut 479,1. Vier Personen sind „an bzw. mit Corona verstorben“, wie die Stadt auf Facebook weiter mitteilte. Am Donnerstag macht sich Ministerpräsident Markus Söder vor Ort selbst ein Bild der Corona-Lage.

Corona in Passau: Sieben-Tage-Inzidenz minimal zurückgegangen

Update vom 1. Dezember, 17.33 Uhr: Die Stadt Passau zählt derzeit den Corona-Hotspots in Deutschland. Immerhin: Im Vergleich zum Montag (Siehe Update vom 30. November, 19.53 Uhr) ist die Sieben-Tage-Inzidenz am Dienst minimal zurückgegangen. Anstatt bei 579,5 liegt diese nun bei 549,2.

Das gibt die Stadt auf ihrem Facebook-Account bekannt. Aktuell sind im Stadtgebiet 442 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Seit Montag sind außerdem 13 neue Corona-Infektionen bekannt.

Corona in Passau: Viele Infizierte in Seniorenheimen

Weiter schreibt die Stadt: „In einer Einrichtung sind aktuell insgesamt 83 bestätigte Fälle unter den Bewohnern/innen und 10 bestätigte Fälle unter den Mitarbeiter/innen. In der zweiten Senioreneinrichtung gibt es aktuell insgesamt 69 bestätigte Fälle unter den Bewohner/innen und insgesamt 23 bestätigte Fälle unter den Mitarbeiter/innen. An der FOS/BOS wurde ein/e Schüler/in positiv getestet. Für 15 Schüler/innen und 3 Lehrkräfte wurde Quarantäne angeordnet.

An der Gisela-Realschule wurden 2 Schüler/innen zwei unterschiedlicher Klassen positiv getestet. Insgesamt wurde für 43 Schüler/innen und 2 Lehrkräfte Quarantäne angeordnet. Im Klinikum Passau werden 67 Personen mit COVID-19 behandelt, wobei sich 9 Personen auf der Intensivstation befinden und 3 davon beatmet werden müssen.“

Update vom 30. November, 19.53 Uhr: Weil das Corona-Geschehen in Passau dramatische Züge angenommen hat, trat Oberbürgermeister Jürgen Dupper (SPD) am Montagabend vor die Presse. Er kündigte an, sich am Donnerstag noch einmal mit seinem Krisenstab beraten zu wollen. Er gehe aber nicht davon aus, dass die seit vergangenem Freitag geltenden Regeln gelockert werden können. Die Fallzahlen hätten sich am Wochenende nach Reihentestungen in mehreren Einrichtungen zwangsweise noch einmal erhöht, so Dupper weiter. Derzeit gibt es im Stadtgebiet 390 aktive Fälle.

Vier Bewohner eines Seniorenheims seien seit Sonntag an den Folgen einer Covid-19-Infektion gestorben, fuhr der OB fort. „Die Lage in diesen Heimen ist dramatisch.“ Und auch die Passauer Kliniken kommen langsam an ihre Grenzen. Derzeit werden 66 Patienten auf Normalstationen behandelt. Zehn Menschen liegen auf der Intensivstation - davon drei beatmet.

Update vom 30. November, 13.31 Uhr: Die Sieben-Tages-Inzidenz in Passau ist weiter gestiegen. Der Wert liegt nun bei 579,5. Damit rückt die niederbayerische Stadt bundesweit an die Spitze der Corona-Hotspots. Nur ganz knapp dahinter rangiert der bisherige Spitzenreiter, der Thüringer Landkreis Hildburghausen. Hier betrug die Sieben-Tage-Inzidenz laut RKI 579,1.

Corona in Bayern: Passau entwickelt sich zu Hotspot Nummer 1

„Ursache sind vor allem drei Altenheime, in denen wir viele Infektionen haben“, äußert sich Oberbürgermeister Jürgen Dupper gegenüber Bild.de zu den hohen Zahlen.

Auf die stetig zunehmenden Infektionszahlen hat Passau inzwischen reagiert: Seit Samstag dürfen die Menschen ihre Wohnung nur noch aus triftigem Grund verlassen, etwa zum Einkaufen oder in die Arbeit. „Ich gehe trotzdem davon aus, dass die Zahlen erst noch steigen werden“, so Dupper.

Update vom 29. November, 15.48 Uhr: Die Geschäfte im niederbayerischen Passau waren am Samstag zwar geöffnet, dennoch blieb es am ersten Adventswochenende in der Innenstadt vergleichsweise ruhig. Seit Samstag gelten in der 52 000-Einwohner-Stadt strenge Ausgangsbeschränkungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Weihnachtstrubel fiel somit aus. Die Maßnahmen sollen vorerst eine Woche dauern, wie Oberbürgermeister Jürgen Dupper (SPD) am Freitag mitgeteilt hatte.Die Polizei ist nach eigenen Angaben mit mehreren Streifenbesatzungen im Einsatz, um die Einhaltung der Regeln zu kontrollieren. Die Bilanz fiel am Sonntag positiv aus. Die Menschen hielten sich an die Vorgaben, sagte ein Sprecher.

Corona in Passau: Menschen halten sich an Ausgangsbeschränkungen - Polizei kontrolliert

Lediglich in der Nacht auf Samstag hatten Beamte in einer Wohnung einen Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz festgestellt: Dort hatten drei Menschen aus unterschiedlichen Haushalten miteinander gefeiert. Die Polizei war von Nachbarn wegen Ruhestörung auf das Trio aufmerksam gemacht worden. Die drei Feiernden erhielten eine Anzeige.

Update vom 29. November, 10.14 Uhr: In der niederbayerischen Universitätsstadt Passau ist der 7-Tage-Inzidenzwert der Corona-Infektionen mit der Zahlen-Aktualisierung um Mitternacht (29. November) auf 537,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern angestiegen. Somit ist Passau nun ebenfalls „pink“ in der Hotspot-Karte. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hatte die neue Farbe vor wenigen Tagen eingeführt, für Regionen, in denen der Wert auf über 500 ansteigt. Nun weist lediglich der Landkreis Hildburghausen im Süden Thüringens mit 579,1 einen noch höheren Inzidenz-Wert auf.

Corona in Bayern: Passau jetzt „pink“ - extremer Infektions-Anstieg noch nicht zu erklären

Am Samstag hatte der Wert in Passau noch bei 440 gelegen. Woher der plötzliche starke Anstieg kommt, ist derzeit noch unklar, wie die Passauer Neue Presse (PNP) berichtet. Auch der zu Passau zugehörige Landkreis gehört sowohl bayern- als auch deutschlandweit zu einem der Corona-Hotspots. Dort liegt der aktuelle Inzidenzwert bei 378,9.

Update vom 28. November, 14.56 Uhr: Seit heute gilt in Passau eine strenge Ausgangsbeschränkung. Nur noch für aus triftigem Grund darf die Wohnung verlassen werden. Dazu zählen Arztbesuche oder der Einkauf von Lebensmitteln. Vorerst sollen die verschärften Maßnahmen bis Freitag, 4. Dezember, gelten. Sollte die Inzidenz bis dahin nicht mindestens bis 300 abgefallen sein, wird die Ausgangsbeschränkung verlängert. In einem Facebook-Post hat sich Passaus Oberbürgermeister Jürgen Dupper (SPD) an die Bürger gewandt.

Corona in Passau: Stadt bei 7-Tage-Inzidenz Platz zwei in Deutschland

Update vom 27. November, 12.27 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Passau liegt aktuell bei knapp 440. Nun zieht die Stadt Konsequenzen und verhängt eine strenge Ausgangsbeschränkung. Sie solle am Samstag beginnen und zunächst eine Woche dauern. Das kündigte Oberbürgermeister Jürgen Dupper (SPD) am Freitag an. Passauer dürfen ihre Wohnung dann nur noch aus triftigem Grund verlassen, beispielsweise um zur Arbeit, zum Arzt oder zum Einkaufen zu gehen.

Die Stadt verhängt außerdem ein Alkoholverbot an öffentlichen Plätzen und verordnet Wechselunterricht für die Jahrgangsstufen 7 bis 11 - mit Ausnahme von Abschlussklassen an Mittel- und Realschulen. Wer einen Angehörigen in einem Altenheim besuchen will, muss vorher einen Schnelltest machen und damit nachweisen, dass er nicht infiziert ist.

Passau ist nach dem Landkreis Hildburghausen in Thüringen mit knapp 630 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen derzeit Deutschlands Hotspot Nummer zwei.

Die Stadt Passau informiert regelmäßig über die Corona-Situation in der Drei-Flüsse-Stadt. (Symbolbild)

Coronavirus in Passau: Sieben-Tage-Inzidenz bei 440 - Pressekonferenz angekündigt

Update vom 27. November, 10.23 Uhr: Bereits am Donnerstag schnellte die Sieben-Tage-Inzidenz in Passau über den Wert von 400 - genauer gesagt auf 428 (siehe Update vom 26. November). Nun hat die Stadt den Wert von 440 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen erreicht. Die Drei-Flüsse-Stadt ist damit nach dem Landkreis Hildburghausen in Thüringen derzeit weiter Deutschlands Corona-Hotspot Nummer zwei. Die Kommune plant deshalb verschärfte Maßnahmen. Wie diese aussehen, soll im Laufe des Freitags bekanntgegeben werden. Für 12 Uhr ist eine Pressekonferenz angekündigt.

Coronavirus in Passau: Lage verschärft sich weiter - neue Sieben-Tage-Inzidenz katapuliert Stadt unter Top-Hotspots

Update vom 26. November, 10.20 Uhr: Die Stadt Passau meldet auf Facebook 52 neue Corona-Infektionen. Aktuell sind demnach 347 Personen im Stadtgebiet aktiv infiziert. Die Sieben-Tage-Inzidenz hat einen deutlichen Sprung nach oben gemacht: Sie liegt nach RKI-Angaben bei 428,0 (Vortag: 352,3). Das ist nach dem thüringischen Hotspot Hildburghausen der zweithöchste Wert in Deutschland.

Die Corona-Zahlen sind laut Ministerpräsident Markus Söder weiter zu hoch. Der Teil-Lockdown wurde deshalb verlängert - und sogar leicht verschärft. Ein Überblick.

Coronavirus in Passau: Zahl der positiv getesteten Personen steigt weiter an

Update vom 25. November, 17.04 Uhr: Die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Personen stieg in Passau erneut an. Die Stadt meldete am Mittwoch 38 neue Fälle. Insgesamt sind derzeit 318 Menschen im Stadtgebiet mit der Krankheit infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz sank jedoch leicht auf 352,3. Im Klinikum Passau werden derzeit 59 Personen mit Covid-19 behandelt. Acht Menschen liegen auf der Intensivstation. Zwei davon müssen beatmet werden.

Update vom 24. November, 21.52 Uhr: 21 Corona-Neuinfektionen meldet die Stadt Passau am Dienstag. Auch die Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut gestiegen und erreicht mit 390,1 einen neuen Rekord. Aktuell sind 292 Menschen in der Stadt mit dem Virus infiziert.

Corona in Passau: Sieben-Tages-Inzidenz klettert auf 390,1

Weiter teilt die Stadt mit: „Am Adalbert-Stifter-Gymnasium Passau wurde ein/e Schüler/in positiv getestet. Neben den bisher in Quarantäne befindlichen Schülern müssen 12 weitere Schüler/innen in Quarantäne. An der Berufsschule I wurde ein/e Schüler/in positiv getestet. Für 20 Schüler/innen wurde Quarantäne angeordnet. An der FOS/BOS wurden zwei weitere Schüler/innen positiv getestet. 48 Schüler/innen müssen als KP1 in Quarantäne.

Im Kindergarten Hacklberg wurde ein/e weitere/r Mitarbeiter/in positiv getestet. Damit ist dort eine weitere Kindergartengruppe betroffen, sodass für 23 Kinder und 2 Betreuer/innen Quarantäne angeordnet wurde. In den beiden Senioreneinrichtungen hat sich das Infektionsgeschehen weiter ausgeweitet. In einer Einrichtung gibt es mittlerweile 13 Fälle unter den Bewohnern/innen und 10 Fälle unter den Mitarbeitern/innen. In der anderen Einrichtung sind 32 Fälle unter den Bewohnern/innen und 9 Fälle unter den Mitarbeitern/innen zu verzeichnen.“

Im Klinikum Passau werden derzeit 56 Personen mit Covid-19 behandelt, neun Personen befinden sich auf der Intensivstation, zwei davon müssen beatmet werden.

Update vom 23. November, 12.28 Uhr: Die Corona-Infektionszahlen steigen in Passau weiter dramatisch an. Über das Wochenende haben sich noch einmal 123 Personen mit dem Virus infiziert, gibt die Stadt auf ihrer Homepage an. Damit steigt die 7-Tage-Inzidenz auf ein neues Hoch von 373,1 Fällen auf 100.000 Einwohner. Insgesamt gibt es im Stadtgebiet 277 aktive Corona-Fälle.

Das Infektionsgeschehen in zwei Seniorenheimen hat sich außerdem weiter verschlechtert. In einer Einrichtung wurden 25 Bewohner positiv getestet. Neun Mitarbeiter bekamen ebenfalls positive Befunde. Im zweiten Heim gibt es zwölf betroffene Bewohner und sieben Mitarbeiter. Auch eine Lehrkraft an der städtischen BOS/FOS wurde positiv getestet. Im Augenblick wird mit der Schule das weitere Vorgehen abgestimmt, schreibt die Stadt.

Update vom 20. November, 19.01 Uhr: In Passau liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 323,85. Das meldet das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Die Anzahl der Corona-Fälle liegt in der Stadt bei 857. 21 Menschen sind bisher in Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

Update vom 20. November, 17.02 Uhr: Schlechte Nachrichten aus Passau: Mit 342,8 meldet die Stadt auf Facebook einen neuen Höchstwert der Sieben-Tage-Inzidenz. „Seit der gestrigen Meldung sind 19 Corona-Neuinfektionen zu verzeichnen“, heißt es in dem Post. Damit sind aktuell 251 Personen im Stadtgebiet Passau infiziert.

Corona in Passau: Sieben-Tage-Inzidenz erreicht mit 342,8 neuen Höchstwert

Weiter teilt die Stadt mit: „Am Gisela-Gymnasium Passau Niedernburg wurde ein/e Schüler/in positiv getestet. 35 Schüler/innen sind in Quarantäne. An der Grund- und Mittelschule Neustift wurde ein/e Schüler/in positiv getestet. Für 39 Schüler/innen wurde Quarantäne angeordnet. In einem Seniorenheim wurden zwei weitere Mitarbeiter/innen positiv getestet. In einer anderen Senioreneinrichtung wurden sieben weitere Bewohner/innen und zwei Mitarbeiter/innen positiv getestet.“

Im Klinikum Passau werden derzeit 49 Personen mit COVID-19 behandelt. Davon befinden sich neun Personen auf der Intensivstation, vier davon müssen beatmet werden.

Wegen hoher Corona-Zahlen in Passau: strengere Maßstäbe sollen nächste Woche folgen

Nach Analyse des Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden die Infektionen in Passau überwiegend in den Altersgruppen der 15- bis 34-Jährigen sowie der über 80-Jährigen nachgewiesen. „Diese Faktenlage lässt sich insbesondere auf das Infektionsgeschehen in den Behinderteneinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünften einerseits sowie in den Senioreneinrichtungen andererseits zurückführen“, heißt es im jüngsten Facebook-Post der Stadt.

Die Folge: Anfang nächster Woche soll eine neue Allgemeinverfügung erlassen werden, in der insbesondere für jene Einrichtungen ein strengerer Maßstab festgeschrieben wird. Unter anderem soll der Besuch der Bewohner auf eine Person pro Tag und eine feste Besuchszeit beschränkt werden. Diese soll höchstens 30 Minuten dauern.

„Die Entwicklung des Infektionsgeschehens wird über das Wochenende weiter beobachtet“, schreibt die Stadt weiter. Gegebenenfalls werde man weitere mögliche Maßnahmen mit dem Gesundheitsamt diskutieren.

Coronavirus in Passau: Entwicklung des Infektionsgeschehens wird weiter beobachtet

Auch Oberbürgermeister Jürgen Dupper wird in dem Post zitiert: „Mir ist bewusst, dass dies gerade für die Senioren- und Behinderteneinrichtungen viel zusätzliche Arbeit und Einschränkungen bedeutet. Meine Hoffnung ist, dass wir durch die noch moderaten Regelungen eine weitere Ausbreitung des Virus in diesen Bereichen unterbinden können.“

Update vom 19. November, 14.15 Uhr: Die Stadt Passau meldet sich zu den aktuellen Corona-Zahlen. „Seit der gestrigen Meldung sind 59 Corona-Neuinfektionen zu verzeichnen“, heißt es in dem offiziellen Facebook-Posting.

Damit sind aktuell 227 Personen im Stadtgebiet infiziert. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist deutlich gestiegen und liegt bei 335,2, so die Stadt weiter.

Coronavirus in Passau: Kindergarten-Mitarbeiterin infiziert - Kindergartengruppe in Quarantäne

Update vom 18. November, 15.24 Uhr: „Seit der gestrigen Meldung sind 5 Corona-Neuinfektionen zu verzeichnen.“ Das teilte die Stadt Passau auf Facebook mit. Demnach seien aktuell 188 Personen als aktiv zu bewerten. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 282,2. Wie die Stadt weiter mitteilte, sei auch eine Mitarbeiterin eines Kindergartens positiv getestet worden. „Aktuell sind eine Kindergartengruppe und mehrere Kolleginnen in Quarantäne. Eine Reihentestung ist in Planung.“

Weiter teilte die Stadt mit: „An der Berufsschule 2 wurde ein/e weitere/r Schüler/in positiv getestet. Für 23 Schüler/innen wurde Quarantäne angeordnet. An der Berufsschule 1 wurde ein/e Schüler/in positiv getestet. 27 Schüler/innen sind in Quarantäne. Reihentestungen werden jeweils vorbereitet. Am Auersperg-Gymnasium Passau Freudenhain wurde ein/e Schüler/in positiv getestet. Für 28 Schüler/innen und 1 Lehrkraft wurde Quarantäne angeordnet.“

Update vom 17. November, 12.29 Uhr: In der Stadt Passau wurde die 700er-Marke unerfreulicherweise erreicht: Sieben Personen haben sich gegenüber zum Vortag mit dem Coronavirus infiziert. Damit steigt die Zahl der Gesamtinfektionen seit Beginn der Pandemie auf 700.

Der von dem Robert-Koch-Institut (RKI) ermittelte Inzidenz-Wert liegt weiterhin bei 295,4. Dieser kann jederzeit schnell und einfach in der Tabelle „Corona in Ihrem Landkreis“ abgelesen werden. Die Daten des RKI werden darin automatisch aktualisiert.

In einem Beitrag auf ihrer Facebook-Seite vermeldete die Stadt Passau, dass im Klinikum aktuell 42 Covid-19-Patienten behandelt werden. Davon befänden sich vier Personen auf der Intensivstation - zwei müssen beatmet werden.

Weitere Coronavirus-Fälle gab es der Stadt zufolge in einer Berufsschule, in der Fachakademie für Sozialpädagogik sowie in drei Behinderteneinrichtungen im Stadtgebiet. (lif)

Update vom 16. November, 14.58 Uhr: Die Stadt Passau zählt zu Wochenbeginn 25 neue Corona-Infektionen. Insgesamt verzeichnet die niederbayerische Stadt damit 693 Fälle, wie das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Montag mitteilte. Die 7-Tage-Inzidenz liegt damit bei 295,44.

Update vom 15. November, 15.50 Uhr: Mit 22 neuen Fällen zählt die Stadt Passau inzwischen insgesamt 668 mit Sars-CoV-2-infizierte Personen, wie das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Sonntag veröffentlichte. Die 7-Tages-Inzidenz liegt mit einem Wert von 257,56 deutlich über der kritischen Marke von 50.

Coronavirus in Passau: Inzidenz bei über 200 - 37 Menschen im Krankenhaus

Update vom 13. November, 14.18 Uhr: 16 Corona-Neu-Infektionen registriert die Stadt Passau seit der letzten Meldung gestern. Die 7-Tage-Inzidenz ist auf knapp über 200 gesunken. Im Landkreis ist die Inzidenz noch etwas höher. Im Klinikum Passau werden 37 Personen mit COVID-19 behandelt, wobei sich 4 Personen auf der Intensivstation befinden und 2 davon beatmet werden müssen

Update vom 12. November, 13.15 Uhr: In Passau gibt es 25 neue Corona-Fälle, derzeit „sind 143 Personen im Stadtgebiet Passau als aktiv zu bewerten,“ schreibt die Stadt auf Facebook. Die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt 210,2 (Vortag: 202,6). Im Klinikum Passau werden aktuell 37 Personen mit Covid-19 behandelt, „wobei sich 4 Personen auf der Intensivstation befinden und 2 davon beatmet werden müssen.“

Coronavirus in Passau: Inzidenz bei über 200 - 38 Menschen im Krankenhaus

Erstmeldung vom 12. November, 8.20 Uhr: Passau - Deutschlandweit steigen die Corona*-Fallzahlen. Für den ganzen November gilt deshalb ein Teil-Lockdown. Diesen hatte Kanzlerin Angela Merkel* gemeinsam mit Bayerns Ministerpräsident Markus Söder* bei einer Pressekonferenz verkündet. Einen Überblick über die Maßnahmen und geltenden Regeln finden Sie hier.

Coronavirus in Passau (Bayern): Drohbrief an Landrat - Bedrohungslage wird geprüft

Allerdings ist nicht jeder glücklich über die getroffenen Anti-Corona*-Maßnahmen. Ein Unbekannter machte kürzlich seiner Wut Luft - und schickte einen Drohbrief an den Passauer Landrat Raimund Kneidinger (CSU) sowie an das Gesundheitsamt. Als Folge wurden Polizisten am Domplatz sowie am Gesundheitsamt postiert. Vorerst nur, um das Gebäude zu sichern, wie die Polizei* mitteilte. Die Bedrohungslage müsse erst noch geprüft werden, hieß es. Was genau in dem Drohbrief stand, teilten die Beamten nicht mit.

Video: Drohbrief gegen Passauer Landrat wegen Corona-Maßnahmen

Coronavirus in Bayern: Sieben-Tage-Inzidenz in Passau bei 202,6 - 38 Menschen im Krankenhaus

Dass die Maßnahmen aber notwendig sind, zeigt die hohe Sieben-Tage-Inzidenz* in der Drei-Flüsse-Stadt*: Diese beträgt 202,6 (Stand 11. November). Am Tag zuvor lag der Wert bei 232,9.. Laut Angaben der Stadt auf Facebook, sind aktuell „121 Personen im Stadtgebiet Passau* als aktiv zu bewerten.“ Weiter heißt es, dass derzeit 38 Personen mit Covid-19* im Klinikum Passau behandelt werden, vier davon befinden sich auf der Intensivstation, zwei müssen beatmet werden.

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Rubriklistenbild: © Armin Weigel/dpa/dpa-Bildfunk

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