Bäume vom Boden aus fotografiert.
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Der Bund Naturschutz wies ein seltenes Tier im Bayerischen Wald nach. (Symbolbild)

Überbleibsel aus der letzten Eiszeit

Eines der seltensten Säugetiere Deutschlands: Naturschützer finden „ausgeprägtes Vorkommen“ in Bayern

  • Katarina Amtmann
    vonKatarina Amtmann
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Der Bund Naturschutz hat im Bayerischen Wald ein seltenes Tier nachgewiesen. Es ist ein Überbleibsel aus der letzten Eiszeit.

Freyung-Grafenau - Sie ist sehr gefährdet und ein Überbleibsel der letzten Eiszeit: Sicista betulina, die Waldbirkenmaus. Sie lief nun im Bayerischen Wald Naturschützern vor die Kamera.

Waldbirkenmaus: Bund Naturschutz bestätigt „ausgeprägtes Vorkommen“ im Kreis Freyung-Grafenau

Dank Aufnahmen von Wildkameras könne man „ein ausgeprägtes Vorkommen“ im Landkreis Freyung-Grafenau bestätigen. Das teilte der Bund Naturschutz am Freitag mit. Man gehe - grob geschätzt - von 100 Tieren aus, wie eine Sprecherin sagte.

Die Waldbirkenmaus sei demnach das kleinste Nagetier Mitteleuropas und eines der seltensten Säugetiere in Deutschland. Die Maus habe einen markanten schwarzen Strich am Rücken und einen mehr als körperlangen Schwanz. Die Art ist stark an bodenfeuchte, moorige Standorte in schneereichen Gebieten gebunden.

Bayerischer Wald: Bund Naturschutz weist Waldbirkenmaus nach - Überbleibsel der letzten Eiszeit

Außer nun im Bayerischen Wald seit das Tier bisher nur verlässlich im Oberallgäu und in Schleswig-Holstein nachgewiesen worden. Die Maus mit dem lateinischen Namen Sicista betulina gilt als seltenes Überbleibsel der letzten Eiszeit.

Drei Jahre infolge hatten der Bund Naturschutz und der Landesbund für Vogelschutz mit 20 bodennahen Kameras eine Fläche der Gemeinde Haidmühle untersucht. Um die Art zu erhalten, helfe es nun, die Population zu vernetzen, teilte der Verband mit. (kam/dpa)

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