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Pfaffenhofener Landrat Martin Wolf (61) hatte Anfang April einen Motorradunfall. Eine Folge davon waren Gedächtnisstörungen. 

Gute Nachricht!

Pfaffenhofener Landrat nimmt die Wahl an

Es gibt zuversichtliche Nachrichten aus Pfaffenhofen. Lange Zeit war ungewiss, ob CSU-Politiker Martin Wolf seine Wiederwahl zum Landrat annimmt. Der 61-Jährige wusste bislang nichts davon.

Pfaffenhofen - Pfaffenhofener Landrat Martin Wolf (61) hatte Anfang April einen Motorradunfall. Eine Folge davon waren Gedächtnisstörungen. 

Am 7. Mai wurde er mit knapp 75 Prozent als Landrat wiedergewählt, wusste aber wegen seiner Krankheit nichts davon. Erst am Donnerstag konnten ihm Vertreter des Landratsamtes bei einem Besuch das Wahlergebnis mitteilen.

Der CSU-Politiker Martin Wolf (CSU) hat nach wochenlanger Gedächtnisstörung seine Wiederwahl zum Pfaffenhofener Landrat angenommen. Er habe mit einem eindeutigen Ja geantwortet und sich sehr über das Abstimmungsergebnis gefreut, teilte das Landratsamt am Freitag in Pfaffenhofen an der Ilm mit.

Bis Wolf wieder völlig gesund ist, wird es noch dauern. Die Genesung werde voraussichtlich noch Wochen in Anspruch nehmen, informierte das Landratsamt. „Alle Beteiligten sind sehr optimistisch.“

Schwerer Schicksalsschlag

Der Pfaffenhofener Landrat hatte einen Motorradunfall auf A99. Wolf war an diesem Sonntagmittag mit seiner Honda unterwegs und auf dem Weg zu seiner Frau, die zu diesem Zeitpunkt im Krankenhaus lag.

dpa/lby

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