Funkstörung nach Brand: War es Fremdverschulden?

Pfarrkirchen – Bei der Störung des Feuerwehr-Funksignals im Landkreis Rottal-Inn am Samstag kann laut Kreisbrandrat Johann Prex Fremdverschulden nicht ausgeschlossen werden.

Ein 13-jähriger Bub hatte ein Haus in Pfarrkirchen angezündet. Aufgrund technischer Störungen ging der Notruf bei der Feuerwehr jedoch viel zu spät ein. „Es ist theoretisch denkbar, dass jemand absichtlich den Kanal mit einem Störsignal sabotiert hat“, sagt der Kreisbrandrat.

Genauso könnte die Frequenz aber auch versehentlich durch ein Netzteil unterbrochen worden sein. Die genaue Ursache für die Übertragungs-Störung nachzuvollziehen sei jedoch nicht möglich. „So schlimm wie es klingt, aber es muss erst noch einmal etwas passieren, damit die Störquelle mit Messgeräten lokalisiert werden kann“, so Prex. Den Feuerwehrlern bleibe bis dahin nur, die Geräte noch genauer zu beobachten.

sak

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