Die Mitarbeiter der Bergbahn konnten schnell geortet werden.

Lawinenrisiko in den Alpen gestiegen

Pistenraupe am Rauschberg verschüttet

Ruhpolding - In den bayerischen Bergen hat es am Freitag erneut ein Lawinenunglück gegeben. Am Nachmittag wurde am Rauschberg in den Chiemgauer Alpen eine Pistenraupe von den Schneemassen verschüttet.

Die beiden Mitarbeiter der Bergbahn konnten jedoch schon nach kurzer Zeit geortet und freigeschaufelt werden, berichtete die Polizei in Rosenheim. Die 40 und 57 Jahre alten Männer wurden von den mehr als 50 Helfern der Bergwacht und der Polizei unversehrt ins Tal gebracht.

Bayern im Winter-Wahnsinn

Am 1645 Meter hohen Rauschberg bei Ruhpolding gibt es zwar eine Bergbahn, aber keinen regulären Skibetrieb. Die Pistenraupe war dabei, einen Versorgungsweg freizuhalten. Die beiden Insassen konnten selbst ihre Retter alarmieren. Die Lawinengefahr in den Bergen ist nach Angaben der Polizei weiterhin sehr groß.

Aktuelle Informationen gibt der bayerische Lawinenwarndienst

Die 40 und 57 Jahre alten Männer wurden von den mehr als 50 Helfern der Bergwacht gerettet.

Bereits Mitte Anfang der Woche hatte es in den Chiemgauer Alpen ein Lawinenunglück gegeben, bei dem eine verschüttete Sennerin unverletzt aus der Oberkaser Alm am Geigelstein gerettet werden konnte.

mm

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