+
Per Spaltenbergegerät rettete die Bergrettung Innerpitztal einen jungen Mann aus dem Allgäu aus einer Gletscherspalte am Bruchkogel.

Unglück im Pitztal

Allgäuer (30) stürzt 35 Meter tief in Gletscherspalte

  • schließen

St. Leonhard/Kempten - Spektakuläre Rettungsaktion im Pitztal: Zwei Freunde aus Kempten (28 und 30) waren mit Splitboards unterwegs, als der Ältere in eine Gletscherspalte stürzte.

Die beiden jungen Männer, 28 und 30 Jahre alt und aus Kempten im Allgäu, waren auf einer Tour bei St. Leonhard im Pitztal, fuhren mit ihren Splitboards - das sind teilbare Snowboards - über den Taschachferner in Richtung Wildspitze. Das Unglück geschah bei der Abfahrt am Nachmittag: Die Freunde befanden sich gegen 15.40 Uhr auf knapp 3400 Metern, als der Ältere der beiden am Bruchkogel durch eine schneebedeckte Gletscherspalte einbrach und rund 35 Meter tief stürzte.

Der 28-Jährige alarmierte die Bergrettung. Doch die Rettung gestaltete sich schwierig: In Zusammenarbeit mit einem Hubschrauber der Alpinpolizei brauchten die Helfer der Bergrettung Innerpitztal rund zwei Stunden, um den schwer verletzten 30-Jährigen zu retten. Der Kemptener wurde mit dem Notarzthubschrauber Alpin 2 ins Klinikum Innsbruck geflogen.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Mann stellt sich vier Jahre nach Gewaltverbrechen
Vor vier Jahren fand die Polizei eine ermordete Frau. Der Täter konnte nicht ermittelt werden. Nun hat ein Mann das Verbrechen überraschend gestanden.
Mann stellt sich vier Jahre nach Gewaltverbrechen
Mann greift Einsatzkräfte an und randaliert im Rettungswagen
Ein 27-Jähriger ist auf Sanitäter losgegangen, die ihm helfen wollten. Im Rettungswagen randalierte der Mann und beschädigte einiges.
Mann greift Einsatzkräfte an und randaliert im Rettungswagen
Modellbahn, Briefmarke & Co: Deutsche Hobbys in der Alterskrise
Wo früher die neue Märklin durchs Zimmer fuhr, stehen heute Computer und Spielekonsolen. Die einst typisch deutschen Hobbys wie Modellbahn und Briefmarkensammeln stecken …
Modellbahn, Briefmarke & Co: Deutsche Hobbys in der Alterskrise
Knapp den Jackpot verpasst: Darum kann sich ein Bayer trotzdem freuen
Knapp daneben lag ein Lottospieler aus Bayern beim Eurojackpot. Den Gewinn von 90 Millionen Euro hat er zwar verpasst, trotzdem kann er sich freuen.
Knapp den Jackpot verpasst: Darum kann sich ein Bayer trotzdem freuen

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion